Leute: Ecuador hat mich gleich zu Beginn sehr positiv ueberrascht. Die Ecuadorianer erschienen mir aufgeschlossener, als die Kolumbianer. Ich wurde immer wieder angesprochen und es haben sich viele nette Gespraeche ergeben. Auf den Galapagos habe ich sowohl Backpacker, als auch Pauschaltouristen getroffen – wobei ueberraschenderweise viele junge Backpacker dort unterwegs waren.
Essen: In Quito habe ich ziemlich teuer, aber dafuer lecker gegessen – meistens in westlichen Restaurants. Auf den Galapagos bin ich auf der Suche nach guenstigem Essen zum ersten Mal ueber die „Chifa“ gestolpert – das sind asiatische Restaurants, die im ganzen Land verbreitet und recht guenstig sind. Insgesamt kann ich nicht behaupten, die ecuadorianische Kueche wirklich kennen gelernt zu haben, da ich mich mehr in westlichen Restaurants ernaehrt habe – was natuerlich entsprechend teuer war. Auf der Golondrina (Galapagos Rundfahrt) wurde ich vorzueglich verkoestigt und hab mir 8 Tage lang den Magen voll geschlagen… 🙂
Wetter: Sonnenschein in Quito – scheinbar eine Seltenheit, die ich erleben durfte! 🙂 Auf den Galapagos war es sehr wechselhaft. Haeufig war es in der Frueh bewoelkt und hat dann aufgerissen. Insgesamt war es auf jeden Fall deutlich kuehler, als erwartet, wodurch das Schnorcheln ohne Wetsuit etwas „erfrischend“ war 😉
Kosten: Die Galapagos sind natuerlich teuer, das ist klar. In Quito oder auf den Inseln sind last minute Touren fuer 8 Tage aber so ab 1.200 Dollar zu bekommen. Unterkuenfte waren aehnlich teuer wie in Kolumbien, das Essen habe ich ja bereits kommentiert. Insgesamt war mein kurzer Aufenthalt in Ecuador auf keinen Fall guenstig, aber naja… 😉
Unterkuenfte: Ich hatte in Ecuador nur 2 „Unterkuenfte“, die nicht ueber Couchsurfing organisiert waren: Das Hostel auf den Galapagos (Hostal Brattles) war mit 10 Dollar sehr guenstig und auch sauber. Meine Unterkunft auf dem Schiff „Golondrina“ war die engste, die ich je hatte 😉 aber zumindest gab es fast immer Warmwasser zum Duschen – Schlaf war oft schwierig, wenn wir nachts gefahren sind!
Infrastruktur: Sehr angenehme Busse: Guenstiger als in Kolumbien, meistens puenktlich, ok-komfortabel. Die Oeffis in Quito haben mir nicht so viel genuetzt und waren meistens total ueberfuellt – aber wenigstens auch eines: sehr guenstig.
Krankheiten: Ich bin unglaublich stolz, nie seekrank geworden zu sein!!! 🙂 Leider habe ich mir eine Knieentzuendung eingefangen (evtl. durch das Heben von meinem uebergewichtigen Rucksack), die beim Stufen steigen sehr schmerzhaft ist.
Sicherheit: Ueberall total sicher gefuehlt!
Persoenliches TOP: Galapagos insgesamt – die Rundfahrt, sowie meine Tauchgaenge dort, insbesondere Gordon Rocks (Hammerhaie)!
Persoenliches FLOP: Trotz Hochsaison war es in Puerto Ayora schwierig, Touren oder Tauchgaenge zu organisieren, ohne dass diese wieder abgesagt wurden…das hat genervt!
Insgesamt hat mich Ecuador sehr positiv ueberrascht. Ich habe mir eigentlich nicht viel davon erwartet – aber obwohl es so ein kleines Land ist, gibt es unglaublich viel Verschiedenes zu sehen. Trotzdem habe ich meine Zeit kurz gehalten, da ich nicht zu spaet in Peru und Bolivien (Jahreszeit) ankommen wollte. Ich kann ja mal wieder zurueck kommen,….. 😉
Hier findet ihr alle Fotos von Ecuador, inkl. vielen vielen Fotos von den Galapagos:
Gerade wieder einmal reingeschaut – großartige Bilder!
LG Papa
Danke! 🙂 Lange ist’s her…