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Brüssel & Brügge

Mitte März habe ich zusammen mit meiner Mama ein langes Wochenende in Brüssel und Brügge verbracht. Zufällig trafen wir in der Zeit auch meine Schwester, die auf einer Uni-Exkursion war. Ich bin eigentlich ohne hohe Erwartungen nach Brüssel gekommen – und total positiv überrascht wieder gegangen! 🙂 Die Stadt hat wirklich einiges zu bieten und die Häuser sind wirklich wunderschön. Gleich nach der Ankunft sind wir losgezogen und quer durch Saint-Gilles spaziert, ein südliches Stadtviertel mit wunderschönen Häusern:

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Am nächsten Tag ging es zu dritt durch das komplette Zentrum und den Mont des Arts. Den Anfang machten wir natürlich am Grote Markt mit seinem tollen Rathaus und sehr schön erhaltenen umliegenden Gebäuden.

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Durch die Fußgängerzonen und diverse Pralinen-Shops ging es weiter zum Manneken Pis, dem vielleicht 50cm großen kleinen Männchen, das fröhlich in einen Brunnen pinkelt. Wäre es nicht solch eine Sehenswürdigkeit, würde man an dem Brunnen am Straßeneck ungeachteter Weise vorbeilaufen 😉

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Lustig fand ich an Brüssel auch die verschiedenen Cartoon-Szenen, die oft über ganze Hauswände gemalt sind. Diese finden sich versteckt überall in der Innenstadt, man muss nur die Augen offen halten…

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Während wir so durch die Straßen Brüssel spazierten und die prachtvollen Gebäude bewunderten – von Börse über Galeries Saint-Hubert bis zum Königspalast – mussten wir uns zwischendurch natürlich immer wieder ein bisschen stärken. Und was eignet sich dafür wohl besser, als eine belgische Waffel!? Hmmmm…

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Ein weiteres Must See in Brüssel ist natürlich das Atomium. Dieses liegt ziemlich weit außerhalb der Stadt. Erst regnete es und die Kugeln glänzten nicht ganz so schön, wie man es von Fotos kennt. Daher beschlossen wir, die Nacht noch abzuwarten – und es hat sich voll ausgezahlt:

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Am dritten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Brügge. Die Fahrt verging sehr schnell – und schon waren wir in der tief verschlafenen Stadt angekommen. Der schlafende Eindruck hat sich für uns den ganzen Tag über nur für eine relativ kurze Zeit gelegt. Entweder ist hier wirklich einfach wenig los, oder es war noch stark Nebensaison 😉 Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) hat uns Brügge wirklich sehr gut gefallen. Die Stadt wirkt, als komme sie unmittelbar aus dem Mittelalter. Ein Mittelalter-Film wäre vor dieser Häuser-Kulisse wirklich gut aufgehoben:

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So liefen wir also durch die Straßen und bewunderten die Häuser und diverse Kirchen. Auch eine Bootsfahrt durch die Kanäle durfte nicht fehlen – ein bisschen wie in Amsterdam, nur viel kleiner und mittelalterlicher 😉

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Am letzten Tag statteten wir der EU einen Besuch ab. Das EU Viertel strotzt vor moderner Gebäude – und Baustellen. Teils schrecklich langweilige Glaskästen, teils lässig designte Bauten. Gut, es mal gesehen zu haben, aber kein richtiges Highlight…

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Außerdem fuhren wir noch einmal etwas weiter hinaus aus Brüssel zur Basilica National du Sacre-Coeur. Und schon wieder ins Schwarze getroffen – der Besuch lohnte sich wirklich und der Ausblick vom Turm reichte von der Altstadt bis zum Atomium.

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Danach war es auch schon Zeit, abzureisen. Ein tolles Wochenende mit vielen schönen Straßenzügen, Häusern, Kirchen, Comics und vielen leckeren Pralinen, Waffeln und Bouletten 🙂 Au revoir, Bruxelles! Tot ziens, Brussel!

Am Mont des Arts

FAQs nach einer Weltreise / FAQs after a World Trip

(English version below)

Wo hat es dir am besten gefallen?

Eine lustige Frage. Als ob sich das nach 20 Monaten auf 1 Land oder 1 Erlebnis eingrenzen ließe. Meine Pauschalantwort: Die Länder, die mir am besten gefallen haben, sind Guatemala, Bolivien, Nepal und die Philippinen.

…und warum?

Das liegt meistens sowohl an den tollen Landschaften, als auch an den freundlichen Einheimischen. Das heißt aber nicht, dass meine Erlebnisse in diesen Ländern gleichzeitig in meinem Erlebnis-Ranking ganz oben stehen (wenn ich eines hätte).

Warst du mal schlimmer krank?

Nein, nie! Glück? Ich denke, es ist eher Unglück, wenn es einen erwischt!

Und Angst hast du nie gehabt?

Ahhhhm, nein. Es gab vielleicht 1-2 Situationen in Südamerika, in denen ich mich etwas unwohl gefühlt habe, aber richtig Angst hatte ich eigentlich nie. Einmal musste ich nachts in Bogota (Kolumbien) von der Bushaltestelle zum Hostel zu Fuß zurück laufen. Obwohl ich nicht allein war, hatte ich dabei ein sehr schlechtes Gefühl: leere Straßen, komische Gestalten,… Wir haben dann die letzten Meter ein überteuertes Taxi genommen. Einmal gab es eine Straßenblockade in Peru, die ich zu Fuß mit meinem kompletten Gepäck durchqueren musste. Die Leute hatten Feuer auf der Straße angezündet und warfen mit Steinen auf Autos, die doch versucht haben, durchzukommen. War aber halb so schlimm, die Einheimischen haben sich dann ganz lieb um mich gekümmert und mir die Weiterfahrt organisiert.

Und, wie ist es, wieder daheim zu sein?

Die komischste Frage, auf die ich bis heute keine richtige Antwort habe, außer „komisch“. Ich hatte mir die Umstellung auf den Alltag schlimmer vorgestellt und auch das kalte Regenwetter stört mich nicht so sehr. Natürlich würde ich es aber bevorzugen, morgen früh in den Flieger nach Indonesien zu steigen, übermorgen einen Vulkan zu erklimmen und tags darauf zwischen Mantarochen abzutauchen.

Machst du so was noch einmal?

Ich glaube es gibt niemanden, der so eine Reise macht und sich danach keine Wiederholung wünscht. Mal sehen, was mein Leben noch bringt, aber ausschließen tue ich es nicht.

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What was your favourite country?

A funny question. As if – after travelling for 20 months – I could specify that on 1 country or 1 experience. My usual response: The countries that I liked best are Guatemala, Bolivia, Nepal and the Philippines.

…why?

That’s mostly due to both beautiful landscapes and friendly locals. That doesn’t mean that the experiences in those countries rank first in my overall experiences-ranking though (if I had one).

Did you suffer of any serious illnesses?

No, never! Luck? I think it’s rather bad luck if you do.

…and you were never scared?

Uhhhhm, no. I can think of 1-2 situations in South America that made me feel a bit uneasy, but I was never really scared. Once, in Bogota, I had to walk quite a bit from the bus station to the hostel around midnight. Even though I wasn’t alone, it didn’t feel like a good thing to do: empty streets, strange people,… It ended with us taking an overpriced taxi for the last few metres to the hostel. In Peru I had to walk through a road block with all my baggage. The locals had lit fires and were throwing rocks at cars that tried to get past. They ended up being really nice to me though and helped to organize my onward journey, so no problem!

Soooo, how is it to be back home?

The strangest question which, up to today, I can’t answer with anything other but „strange“. I had expected the change to be harder than it actually is and even the cold rainy weater doesn’t bother me too much at the moment. Needless to say, I would prefer to get on the next plane to Indonesia tomorrow morning, climb a volcano the day after and dive with the manta rays of Komodo next day.

Are you gonna do something like this again?

I don’t think there’s anyone who has been on a trip like this and doesn’t think about repeating it in one way or the other. We’ll see what life has in store for me, but I’m not ruling it out right away.

Home.

20 Monate, 605 Tage, 18 Länder / 20 months, 605 days, 18 countries

…und 1 Million tolle Erinnerungen an Orte, Abenteuer, Landschaften, Aktivitäten, Tiere, Städte und vieles mehr. Am 06.01.2012 ging es los, am 03.09.2013 landete ich wieder in München. Zurück in Europa, zurück in der Heimat. Danke hiermit an alle die tollen Menschen, die ich auf der Reise getroffen habe und die meine Reise noch besser gemacht haben!

P1130210…and 1 Million great memories of places, adventures, landscapes, activities, parties, animals, cities and much more. My trip started on 06.01.2012, and ended on 03.09.2013 when I landed in Munich. Back in Europe, back home. Thanks to all the great people out here who I met on this trip and who made it an even better experience!

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