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FAQs nach einer Weltreise / FAQs after a World Trip

(English version below)

Wo hat es dir am besten gefallen?

Eine lustige Frage. Als ob sich das nach 20 Monaten auf 1 Land oder 1 Erlebnis eingrenzen ließe. Meine Pauschalantwort: Die Länder, die mir am besten gefallen haben, sind Guatemala, Bolivien, Nepal und die Philippinen.

…und warum?

Das liegt meistens sowohl an den tollen Landschaften, als auch an den freundlichen Einheimischen. Das heißt aber nicht, dass meine Erlebnisse in diesen Ländern gleichzeitig in meinem Erlebnis-Ranking ganz oben stehen (wenn ich eines hätte).

Warst du mal schlimmer krank?

Nein, nie! Glück? Ich denke, es ist eher Unglück, wenn es einen erwischt!

Und Angst hast du nie gehabt?

Ahhhhm, nein. Es gab vielleicht 1-2 Situationen in Südamerika, in denen ich mich etwas unwohl gefühlt habe, aber richtig Angst hatte ich eigentlich nie. Einmal musste ich nachts in Bogota (Kolumbien) von der Bushaltestelle zum Hostel zu Fuß zurück laufen. Obwohl ich nicht allein war, hatte ich dabei ein sehr schlechtes Gefühl: leere Straßen, komische Gestalten,… Wir haben dann die letzten Meter ein überteuertes Taxi genommen. Einmal gab es eine Straßenblockade in Peru, die ich zu Fuß mit meinem kompletten Gepäck durchqueren musste. Die Leute hatten Feuer auf der Straße angezündet und warfen mit Steinen auf Autos, die doch versucht haben, durchzukommen. War aber halb so schlimm, die Einheimischen haben sich dann ganz lieb um mich gekümmert und mir die Weiterfahrt organisiert.

Und, wie ist es, wieder daheim zu sein?

Die komischste Frage, auf die ich bis heute keine richtige Antwort habe, außer „komisch“. Ich hatte mir die Umstellung auf den Alltag schlimmer vorgestellt und auch das kalte Regenwetter stört mich nicht so sehr. Natürlich würde ich es aber bevorzugen, morgen früh in den Flieger nach Indonesien zu steigen, übermorgen einen Vulkan zu erklimmen und tags darauf zwischen Mantarochen abzutauchen.

Machst du so was noch einmal?

Ich glaube es gibt niemanden, der so eine Reise macht und sich danach keine Wiederholung wünscht. Mal sehen, was mein Leben noch bringt, aber ausschließen tue ich es nicht.

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What was your favourite country?

A funny question. As if – after travelling for 20 months – I could specify that on 1 country or 1 experience. My usual response: The countries that I liked best are Guatemala, Bolivia, Nepal and the Philippines.

…why?

That’s mostly due to both beautiful landscapes and friendly locals. That doesn’t mean that the experiences in those countries rank first in my overall experiences-ranking though (if I had one).

Did you suffer of any serious illnesses?

No, never! Luck? I think it’s rather bad luck if you do.

…and you were never scared?

Uhhhhm, no. I can think of 1-2 situations in South America that made me feel a bit uneasy, but I was never really scared. Once, in Bogota, I had to walk quite a bit from the bus station to the hostel around midnight. Even though I wasn’t alone, it didn’t feel like a good thing to do: empty streets, strange people,… It ended with us taking an overpriced taxi for the last few metres to the hostel. In Peru I had to walk through a road block with all my baggage. The locals had lit fires and were throwing rocks at cars that tried to get past. They ended up being really nice to me though and helped to organize my onward journey, so no problem!

Soooo, how is it to be back home?

The strangest question which, up to today, I can’t answer with anything other but „strange“. I had expected the change to be harder than it actually is and even the cold rainy weater doesn’t bother me too much at the moment. Needless to say, I would prefer to get on the next plane to Indonesia tomorrow morning, climb a volcano the day after and dive with the manta rays of Komodo next day.

Are you gonna do something like this again?

I don’t think there’s anyone who has been on a trip like this and doesn’t think about repeating it in one way or the other. We’ll see what life has in store for me, but I’m not ruling it out right away.

Home.

20 Monate, 605 Tage, 18 Länder / 20 months, 605 days, 18 countries

…und 1 Million tolle Erinnerungen an Orte, Abenteuer, Landschaften, Aktivitäten, Tiere, Städte und vieles mehr. Am 06.01.2012 ging es los, am 03.09.2013 landete ich wieder in München. Zurück in Europa, zurück in der Heimat. Danke hiermit an alle die tollen Menschen, die ich auf der Reise getroffen habe und die meine Reise noch besser gemacht haben!

P1130210…and 1 Million great memories of places, adventures, landscapes, activities, parties, animals, cities and much more. My trip started on 06.01.2012, and ended on 03.09.2013 when I landed in Munich. Back in Europe, back home. Thanks to all the great people out here who I met on this trip and who made it an even better experience!

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Ab in die Berge!

Nachdem ich meinen langen Urlaub dieses Jahr gestrichen habe, brauchte ich im November trotzdem eine Auszeit. Einfach mal einen Tapetenwechsel, raus aus Wien, wieder etwas unternehmen.

Daher bin ich vor einer Woche ins heim ins Salzkammergut gefahren. Am Samstag haben wir eine kurze Wanderung auf die Bleckwand unternommen, die mir allerdings wirklich zu kurz war.

Sonntag und Montag habe ich mit Papa zusammen dafür eine ordentliche Tour unternommen. Ganz früh sind wir an den Grundlsee nach Gößl und ins Tote Gebirge aufgebrochen. Wunderschöne Ausblicke auf den Grundlsee und den Dachstein, Besteigung des kleinen Dreibrüderkogels und des Salzofens (der Berg heißt wirklich so), viiiiiiiiiele Gämsen und Abstieg zur Pühringer Hütte – das war in Summe der erste Tag. Übernachtet haben wir im Winterlager, da die Hütte selbst schon geschlossen war. Das Winterlager ging ein bissl Richtung „Survival Erlebnis“ 😉 Feuer machen in der Küche, Schnee zu Wasser schmelzen, Kerzen basteln und am Ende im eiskalten Lager (der Teil war unbeheizbar) in den Schlafsack kriechen…

Am Montag ging es wieder früh aus den Federn – aus dem halbwegs warmen Schlafsack raus an die eiskalte Luft. Wir haben dann zuerst das Rotgschirr (auch wieder ein Berg mit merkwürdigem Namen) bestiegen, was schwieriger war, als vermutet. Viele Teile waren mit Stahlseil und es ging seitlich schon ziemlich runter. Am Gipfel dann Zähneputzen und „Frühstück“ 😉 Danach war eigentlich nur mehr angesagt, was ich am Bergsteigen am wenigsten mag: Abstieg! Und der dauerte und zog sich am Ende so riiiiiichtig in die Länge. Schön war es trotzdem, v.a. der Teil am Lahngangsee vorbei – mit seiner perfekten Spiegelung.

Mit Klick auf das Foto kommt ihr wie immer zu meiner Galerie: