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Thailand 1 – Summary & Fotos

Leute: Die Touristen ergeben einen bunten Mix aus Familien, Partywütigen,   und Backpackern mit unterschiedlichsten Budgets. Thailand ist eben für alle was! Die Thais im Norden sind mir viel freundlicher begegnet, als die Thais im Süden auf meinen bisherigen Reisen. Ich hatte das Gefühl, dass es im Norden noch mehr „echtes“ Lächeln gibt und keine gespielte Freundlichkeit.

Essen: Sooooo lecker!!! Keine Ahnung, wie ich Thai Essen früher nicht mögen konnte. Ich habe fast immer an Straßenküchen gegessen. Vegetarisch und nicht zu scharf war nie ein Problem – wobei das evtl. auch einfach ein Unterschied zwischen Norden und Süden ist. Jedenfalls habe ich bis auf die Feiertage nie westliches Essen gegessen und hatte nicht mal Lust drauf. Irgendwann habe ich eine regelrechte Pad Thai- und Tofu-Sucht entwickelt 🙂

Wetter: Manchmal ein bissl bewölkt, aber ansonsten durchwegs sonnig und blauer, blauer Himmel 🙂 Ab und zu war es im Norden etwas frischer, aber tagsüber trotzdem wieder sehr heiß – perfekt für den Pool in Chiang Mai… 

Kosten: Im Schnitt habe ich pro Tag 24 Euro ausgegeben, wobei ich mir um die Feiertage öfter ein teures Essen geleistet habe und auch ziemlich viel unternommen habe. Von Kayaking über Trekking und Pediküre bis zur Thai-Massage.

Unterkünfte: Gut, günstig, sauber, fast immer schnelles WLAN und Heißwasser…was will man mehr!? 😉 Natürlich gab’s auch mal die eine oder andere Hütte, die nicht so toll war… aber alles easy!

Infrastruktur: Thailand…das wohl einfachste Reiseland. No worries… Busse immer, überall und günstig 🙂 Auch die Züge (immer dritte Klasse) waren in Ordnung und mal eine neue Erfahrung. In Bangkok weiß ich die Boote immer mehr und mehr zu schätzen!

Krankheiten: Ein bissl verkühlt, genau vor Silvester mal Magenprobleme…aber war recht schnell vorbei. Leider gab es mit meinen Knien ein weiteres Auf und Ab, sodass ich oft schon beim normalen Gehen sehr starke Schmerzen hatte.

Sicherheit: Natürlich alles supi. Ist ja Thailand!! 🙂

Persönliches TOP: Chiang Mai. Meine Lieblingsstadt in Thailand. Ich könnte dort wohnen! 🙂

Persönliches FLOP: Pai. Total überbewertet.

Hier findet ihr alle meine Fotos von Thailand // click here for my pictures of Thailand: New Year's Eve, Chiang Mai (2)

Thailand – again and again and again and…..

02.12.-04.12.2012-Bangkok

Nach einem langen, aber sehr angenehmen Flug mit Air India habe ich mich in Bangkok mit meiner Freundin Kathi getroffen, um 2 Wochen mit ihr zusammen zu reisen. So ging es in Bangkok für mich zum dritten Mal in den Königspalast, zum zweiten mal in den Wat Pho und auch zum zweiten Mal in bzw. auf den Wat Arun. Aber ich finde die Tempel immer wieder beeindruckend!Royal Palace, BKK (2) Auch mit dem Boot waren wir viel unterwegs – meiner Meinung nach eine schöne Möglichkeit, das Leben in Bangkok zu sehen. Einen Nachmittag haben wir in Chinatown verbracht, mein Lieblingsort in Bangkok!!! 🙂Chinatown, BKK (3)Chinatown - the biggest buddha made of pure gold Damit auch etwas Neues für mich dabei war, spazierten wir einmal auf den Golden Mount hinauf.let's climbg the Golden Mount Leider war das Wetter ziemlich diesig, sodass die Aussicht nicht so spektakulär war, wie sonst. Bangkok ist zwar chaotisch, aber ich mag es immer wieder gerne! 🙂

05.01.2012 Lopburi

Mit dem Zug ging es in wenigen Stunden nach Lopburi, wo wir Mathijs (Holland) getroffen haben, der ab hier mit uns gereist ist. Lopburi hat eigentlich keine sonderlichen Sehenswürdigkeiten zu bieten – DIE Attraktion der Stadt sind tausende Affen, die überall herumklettern und den Besuchern gerne mal Wasserflaschen und andere Dinge klauen 😉 monkeys in Lopburi (2)Außerdem wird am 5. Dezember der Geburtstag des Königs gefeiert, wozu in Lopburi ein großes Festival-Gelände aufgebaut wurde mit allerlei Essensständen, Spielen und Fahrgeschäften.Abends gab es auf einer Bühne musikalische Darbietung, die eher mäßig gut, dafür aber übermäßig laut war. Im Hintergrund dröhnte immer wieder von einer Ecke „Gangnam Style“. 😀

King's Birthday celebrations, Lopburi (7)

06.12.-07.12.2012 Sukhothai

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Phitsanulok und stiegen dort in den Bus nach Neu Sukhothai um. Wir hatten einen halben Tag für Neu Sukhothai – da es nicht wirklich etwas zu sehen gibt, hat das auch vollends gereicht. Ein bisschen durch die Stadt / Märkte spaziert, wieder mal einen Tempel angeschaut, ein bissl Fitness im Park… und schon war der Tag vorbei!young monks in New Sukhothai (2)

Am nächsten Tag sind wir zusammen mit Mathijs und Christine (Deutschland) nach Old Sukhothai gefahren und haben dort Fahrräder ausgeliehen. Damit ging es dann durch die Ruinenstätte. Auch wenn ich schon viele alte Tempelruinen gesehen habe – Sukkothai ist wirklich schön!Old Sukothai (8) Total grün und ruhig, perfekt für eine Fahrradtour 🙂Old Sukothai (2)

12.-13.12.2012 Kanchanaburi

Schon soooo lange wollte ich nach Kanchanaburi bzw. in den Erawan Nationalpark und jetzt hat es endlich geklappt! Kanchanaburi selbst ist nichts besonderes, auch die Brücke am Kwai eben nur eine normale alte Eisenbahnbrücke.Bridge over the river Kwai, Kanchanaburi
Allerdings war gerade das River Kwai Bridge Festival, wozu ein riesiges Gelände aufgebaut wurde: Essen ohne Ende, Werbestände, Shows, Musik, Remmidemmi pur!River Kwai Bridge Festival, Toyota showNatürlich haben wir uns auch den Erawan Nationalpark (bzw. eigentlich nur die bekannten Wasserfälle) angeschaut. Dazu haben wir uns einen Scooter gemietet und sind direkt hingefahren.


on the way to Erawan NP (3)

Die Wasserfälle sind wirklich schön! Einige Stufen sind sehr überlaufen, viele russische Touristen, die minutenlang für Fotos posen ohne wirklich die Pose zu wechseln,……. 😉 Die oberen Stufen sind aber ruhiger und dort haben wir dann auch schön gebadet und uns von den frechen Fischen beknabbern lassen 😀

Erawan waterfalls, Kanchanaburi (5)

16.12.-18.12.2012 Soppong

Soppong ist ein kleines Dorf im Norden von Thailand. Hier bin ich total übermüdet nach einer Nachtbusfahrt von Bangkok und einer kurvigen Minibus-Fahrt in der Cave Lodge angekommen. Ein total gemütliches Guesthouse direkt an der Tham (Höhle) Lod. Ein super Platz zum Relaxen! Natürlich habe ich mir auch die besagte Höhle angeschaut – echt schön und man fahrt mit einem Boot hindurch.Tham Lot, Soppong (3) Besonders beeindruckend war das Spektakel zwischen 17 und 18.30 Uhr, als zuerst hunderte Mauersegler in die Höhle zurückkehrten und dann hunderte Fledermäuse die Höhle verließen… In der Gegend gibt es auch einige tolle Karsthügel, z.B. den Big Knob, den ich zusammen mit Edda und Manfred (Deutschland) bestiegen habe.climbing Big Knob, Soppong (3)climbing Big Knob, Soppong

19.-22.12.2012 Pai

Von Pai aus habe ich eine 2-tägige Trekking-/Raftingtour unternommen. Das Trekking war recht ganz ok, aber die Landschaft jetzt nicht so speziell. Die Übernachtung im Dschungelcamp mit Lagerfeuer hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie das eher ruhige Rafting am nächsten Tag.

trekking near Pai (5)

Auf der Tour habe ich die Geschwister Lucas und Anna aus Holland kennengelernt, mit denen ich später noch viel Zeit verbracht habe.

08.-11.12./23.12.2012-01.01.2013 Chiang Mai

In Chiang Mai habe ich recht viel Zeit verbracht. Zuerst zusammen mit Kathi, danach um die Weihnachtszeit mit den Holländern Mathijs, Lucas und Anna und den Deutschen Lucas und Lauri. Begonnen habe ich den Aufenthalt mit ausgiebigen Tempelbesichtigungen – da gibt es in Chiang Mai genug davon!temple impressions, Chiang Mai (8) Wir wollten uns auch das Kunsthandwerk anschauen, allerdings hat das mit unserer Tuk Tuk Fahrerin dann leider eher in einer Kauf-Tour geendet (wobei niemand was gekauft hat). Statt von Werkstatt zu Werkstatt ging es von Shop zu Shop. Wir hatten trotzdem unseren Spaß!art production, Chiang Mai (2) Was mir in Chiang Mai supergut gefallen hat, waren die vielen Märkte: Saturday Market, Sunday Market, Night Market,… natürlich teilweise sehr touristisch, aber die Sachen im Angebot sind wirklich schön.Sunday night market, Chiang Mai Jeden Abend gibt es auch einen seeeehr leckeren Essensmarkt, wo man sich spottbillig den Magen vollschlagen kann. Pad Thai ohne Ende, loooove it!!! 🙂 Die Stadt ist zwar die zweitgrößte Thailands, allerdings merkt man das im Zentrum überhaupt nicht. Sehr grün und ruhig, viele nette Restaurants und Bars,…flower market, Chiang MaiMir hat es in Chiang Mai suuuuper gefallen, sodass ich irgendwann meinen Plan, Weihnachten auf den Inseln im Süden zu verbringen, verworfen habe und für die Feiertag in Chiang Mai ein Hostel mit Pool gebucht habe. Hat jemand schon mal Weihnachten im Zoo verbracht?? Der Chiang Mai Zoo ist etwas merkwürdig, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß! Ich hab ein Nilpferd gestreichelt…hihi 🙂Christmas Day in Chiang Mai - Zoo (2) Außerdem waren wir am Doi Suthep, wo man eine nette Aussicht über die Stadt hat.Doi Suthep, Chiang MaiAbends waren wir sehr sehr lecker beim Italiener essen: Bruschetta, Pizza und Tiramisu. Yummmmmyyyy! 🙂 Christmas Day in Chiang Mai - delicious Italian dinner (2)Außerdem hatte ich von daheim von meiner Mama Päckchen bekommen, sodass ich sogar Geschenke zum Auspacken hatte 🙂 🙂Christmas Day in Chiang Mai - unwrapping my presents Weihnachten war zwar ganz anders, als normal…aber ich hatte eine super Zeit mit meinen Reisebekanntschaften und unserem Pool-Weihnachtsshooting!Christmas Day in Chiang Mai (4) Silvester haben wir Leuchtlaternen in den Himmel steigen lassen und natürlich richtig Party gemacht!!! 🙂New Year's Eve, Chiang Mai (2) Neben viel Relaxen am Pool gab es auch ein paar aktivere Tage. Mit Kathi habe ich nördlich von Chiang Mai eine Kajak-Tour unternommen, bei der wir viel Spaß hatten. Das Wasser war zur Trockenzeit zwar nicht besonders wild, aber es gab auch so schon genug Action!kayaking near Chiang Mai Zwischen Weihnachten und Silvester habe ich mit Mathijs eine 3-tägige Trekkingtour gemacht. Das Trekking kam zwar unserer Meinung nach ein bisschen kurz (3-4 Stunden am Tag), es war aber trotzdem ganz schön, sich mal wieder richtig zu bewegen (nach der faulen Pool-Zeit).trekking near Chiang Mai (2) Sehr lecker gegessen haben Kathi und ich auch in unserem Kochkurs, den wir an einem Tag gemacht haben – 6 Gerichte konnte man sich aussuchen und es war alles sooooooooo lecker!! 🙂 cooking class, Chiang Mai cooking class, Chiang Mai (3)Zum Abschluss gab es ein Kochbuch, sodass man sich zuhause dann auch versuchen kann… 😉

Von Chiang Mai ging es dann über Chiang Rai (leider ohne Stopp) weiter nach Laos…neues Land, neues Abenteuer!

Überflutungen und Militärevakuierung: Urlaub mal anders!

…und leider aufgrund meiner Pechsträhne nicht mal Fotos davon! 😦

Aber ich fange wohl besser der Reihe nach an. Am 25.03. ging es für mich wieder einmal nach Thailand – diesmal mit dem konkreten Plan, meinen PADI OWD zu machen. Aufgrund von Jahreszeit und Budget fiel die Wahl leicht auf Koh Tao. Schwieriger war dann schon die Entscheidung, welcher Strand bzw. welche Tauchschule. Ich habe STUNDEN mit der Recherche verbracht. Das Angebot ist so überwältigend, dass man sich irgendwie gar nicht entscheiden kann. Gebucht habe ich dann bei Alvaro Diving und war sehr happy mit der Entscheidung.

Geflogen bin ich diesmal mit Qatar und Zwischenstopp in Doha. Der Zwischenstopp war recht interessant: Um mich herum lauter Araber, die so gekleidet waren, wie man sich einen Scheich vorstellt. Ganz wenig Frauen, und wenn dann eher schwarz verhüllt. Aber Hauptsache die Männer haben mit ihren neuesten Smartphones Fotos von mir gemacht!! 😉 Die zweite Flugstrecke hatte ich dann auch zwei solche Gestalten neben mir sitzen. Die waren aber sehr nett und hilfsbereit, nur mitten in der Nacht fingen sie auf einmal eine Stunde lang lautstark zu diskutieren an…da war’s dann vorbei mit meinem Schlaf 😦 Sonst war der Flug mit Qatar aber sehr positiv!

Bis zum Ende konnte ich mich nicht entscheiden, wann und wie ich von BKK nach Koh Tao reise. Es gab verschiedene Möglichkeiten:

– gleich Bus nach Chumpon und Nachtboot

– gleich Bus nach Chumpon, Übernachtung und Morning Boat

– Nachtbus nach Chumpon und Morning Boat

Entschieden habe ich mich dann spontan am Flughafen für die einfachste Variante, bei der ich am wenigsten selbst organisieren musste (Nummer 3). Also ab in die Khao San, Tickets besorgt und dann den Tag totgeschlagen…ääähmm…die Zeit sinnvoll genützt, um Bangkok zu besichtigen. Hab mir geschworen, alles mit Öffis zu machen und mich auch daran gehalten! 🙂 Zuerst ging es in die National Gallery – eher ungeplant, aber ich kam zufällig vorbei und sah, dass genau heute freier Eintritt ist. Die Ausstellungen reichten von alt bis ganz modern und waren teilweise ganz interessant, v.a. da ich in Asien ja noch nie in einem Kunstmuseum war. Allerdings waren die Hallen alle gespenstisch leer und ich war teilweise die einzige… Das und die langsame Realisierung, dass ich ganz alleine in Thailand bin, hat mich dann ziemlich fertig gemacht und ich habe mich mal gar nicht wohl gefühlt… Bin dann schnell mit dem Boot zum Wat Arun, wo mehr Touristen waren. Zweifelsfrei die richtige Entscheidung in der Situation! Aber es hat noch immer nicht komplett geholfen: Habe zwar mit ein paar anderen Reisenden gequatscht, aber im Prinzip war ich alleine 😦 Mein genialer Spontaneinfall: Weiterfahrt nach Chinatown und Bummel durch die Straßenmärkte dort!!! DAS Highlight des Tages in BKK, definitiv. Und für die Zukunft weiß ich: Asiatische Märkte heben meine Stimmung. 🙂 Anschließend ging es noch zum Relaxen in den Lumphini Park, der auch recht schön war – eine grüne Oase inmitten von BKK, links und rechts Wolkenkratzer, vor dir ein Teich mit Schildkröten… Schön! Abends dann zurück auf die Khao San und wieder Zeit totschlagen. Bier in Stammlokal trinken und essen…dabei ein paar verrückte Australier kennengelernt und war ganz froh, dass ich einen „Termin“ hatte! 😉 Bei Lomprayah hieß es dann wieder eine Stunde warten. Lustigerweise habe ich zwei chilenische Mädels kennengelernt und sogar ein bisschen Spanisch mit ihnen gesprochen.

Die Fahrt mit dem Nachtbus war echt ok, wenigstens kein kreischend lauter Thai-Film in diesen Touri-Bussen. Ankunft in Chumpon: strömender Regen! 😦 Und das in der Trockenzeit… ca. 2 Stunden auf das Boot warten und realisiert, dass ich die einzige Alleinreisende bin. Ohne Scheiß, hab alles abgecheckt, ob ich mich irgendwo anhängen konnte… Na dann halt nicht, hatte eh mit meiner Panik vor dem unruhigen Meer (unruhig ist nett gesagt…stürmisch eher) in Kombination mit meinem Schaukel-untauglichen Magen. Also schnell eine Tablette geschluckt, geholfen hat es NULL – ich war eine der ersten die sich über ein Sackerl gebeugt hat und habe 2 Stunden nonstop gelitten!! 😦 Einerseits wegen meinem Magen, andererseits wegen den Wellen, die so hoch waren, dass ich echt Panik hatte.

Ein Traum, dann endlich festen Boden unter den Füßen zu haben! Endlich am Chalok Bay angekommen bin ich dann nur mehr in meine Hütte aufs Bett gefallen und hab erst mal geschlafen… Gegen Abend hab ich mich dann bei Alvaro angemeldet und mein PADI Buch bekommen, ganz schön dick und bis am nächsten Tag sollte ich ca. 180 Seiten lesen. Hab ich dann wirklich gemacht, weil ich das alles ja wirklich lernen WILL – aber es war schon gleich ein recht stressiger Abend! 😉

In der Nacht war ein Sturm, wie ich ihn selten erlebt habe. In der Früh stand alles unter Wasser, alles war verwüstet und der Betonsteg, der zu den Taraporn Bungalows führt, teilweise weggerissen!! Musste hüfttief ins Wasser, um zu meinem Frühstück und Supermarkt zu kommen. An Tauchen war natürlich nicht zu denken, also haben wir an einem Tag die komplette Theorie gemacht. Wir, das sie Jackie (meine Theorie-Tauchlehrerin) und ich. Prüfung bestanden, abgehakt, super! 🙂

So, zum Wetter: Blauen Himmel habe ich in BKK kurz gesehen, dann erst wieder am letzten Tag. Trotz Trockenzeit hing ein riesiges Tief über Thailand und die ersten Tage hat es permanent geregnet. Danach ließ der Regen nach, aber von Wolkenauflockerung war keine Spur. Sogar in Europa wurde von den Überschwemmungen berichtet, fast ganz Südthailand war betroffen. Tagelang gingen keine Boote und wir waren quasi von der Außenwelt abgeschnitten. Strom und Wasser ging immer nur ab und zu. Durch den Stromausfall natürlich auch kein Internet, kein TV, kein Handynetz, keine Bankomaten. Der 7/11 am Chalok Bay stand unter Wasser. Und nachdem 3 Tage keine Boote gingen, veranlasste die Thai Regierung eine Evakuierung durchs Militär, für die Touristen, die weg mussten. Ich habe mich nicht evakuieren lassen, wollte ja meinen Kurs fertig machen und wo anders hätte ich in der kurzen Zeit eh nicht mehr hin gekonnt. Aber die Evakuierung war sehr interessant zu beobachten: Ab 7 in der Früh standen die Touris an und haben gewartet. Irgendwann mittags flogen dann Helikopter hin und her zwischen Strand und (riiiiiesigem) Militärboot/Flugzeugträger, der weiter draußen ankerte. Auch Longtailboote waren im Einsatz. Irgendwann gegen 19 Uhr am Abend ist das Boot dann los…

So, aber jetzt zum Tauchen: Erster Tag Theorie. Zweiter Tag Übungen im Swimmingpool einer anderen Tauchschule, da es im Meer nicht möglich war. Dritter Tag: Bei strömendem Regen fuhren wir hinaus aufs Meer, bereiteten alles für den ersten Tauchgang vor, tauchten ab, sahen nicht mal unsere Flossen und Handzeichen –> Abbruch! 😦 Aber zum Glück war ja noch etwas Zeit, daher habe ich in den Folgetagen meine nötigen Tauchgänge plus noch 2 Fun Dives gemacht. Die Sicht war sehr sehr schlecht, max. 3m, oft aber nur 1m. Die Übungen und das Tarieren fielen mir gar nicht so leicht. V.a. beim Maske abnehmen bekomme ich immer ein bisschen Panik. Das Tarieren funktioniert je nach Pressluftflascheninhalt mehr oder weniger gut. Große Probleme hatte ich allerdings mit meinen Ohren – es dauerte immer sehr lange, bis ich runter gehen konnte ohne Schmerzen zu haben. Erst einmal unten war es aber ein absoluuuuuut geniales Gefühl und jeder Tauchgang war eigentlich zu schnell wieder vorbei!!! 🙂 Wegen der schlechten Sicht bzw. dem aufgewühltem Meer haben sich die meisten Fische leider auch verkrochen und es war teilweise eher eine braune Brühe, wie bei uns am Baggersee. Aber jetzt habe ich meinen OWD und kann immer und überall wieder ein paar Fun Dives machen, bzw. den Fortsetzungskurs zum AOWD. 🙂

Insgesamt habe ich eine suuuuuperschöne und ereignisreiche Woche auf Koh Tao verbracht. Ich war die einzige Tauchschülerin, aber das machte nichts, weil ich eh immer mit den Tauchlehrern unterwegs war. Wir haben öfter am Abend was unternommen, ein paar Mal richtig Party gemacht und einige sehr interessante Gespräche geführt, die mich sehr zum Nachdenken gebracht haben. Am Ende habe ich meine Abreise so lange wie möglich hinausgeschoben, das letztmögliche Boot genommen,…ich WOLLTE einfach überhaupt nicht weg. In BKK zurück habe ich erst mal die totale Krise bekommen, wollte gar nicht wahrhaben, dass ich schon wieder auf dem Heimweg bin und Koh Tao hinter mir gelassen habe. Ich war noch im MBK und wollte shoppen gehen, aber ich war echt zu fertig dafür 😦 Auch die Khao San hat mich nur angek*** und ich wollte auch gar niemanden mehr kennenlernen und hab so still für mich meine Abschieds-Bier getrunken…

Damit dieser Eintrag jetzt nicht so traurig endet, sei aber gesagt: Koh Tao, ich komme wieder – irgendwann auf jeden Fall! 🙂