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Ich mache eine Weltreise! :)

Wenn ich erwähne, dass ich nächstes Jahr eine Weltreise machen werde, stößt diese Aussage meistens auf ziemlich viel Begeisterung. Und immer wieder die gleichen Fragen. Hier möchte ich nun einmal ein paar Antworten geben 🙂

Wie lange?

Das ist eigentlich relativ offen. Für den Mittelamerika-Teil plane ich 2-3 Monate, für den Südamerika-Teil 4-6. Nachdem ich auch min. 5 Monate in SOA verbringen möchte, ergibt sich somit eine Reisedauer von etwa einem Jahr/12 Monaten. Je nachdem, wie lange Zeit und Lust reichen, ist die Reise natürlich nach hinten dehnbar. Aber seid mir umgekehrt auch nicht böse, falls ich das Reisen doch nicht so toll finde wie gedacht und schon nach ein paar Monaten wieder vor der Tür stehe 😉

Wohin?

Da möchte ich mich noch nicht so genau festlegen. Der Mittelamerika-Teil ist (relativ) fix, danach möchte ich in Südamerika gerne Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien sehen. Dann wird es unklar. Ozeanien: ja oder nein? Lieber gleich nach SOA? In SOA möchte ich den Loop Nordthailand-Laos-Kambodscha machen, wieder nach Malaysia und Indonesien und in Nepal trekken. Aber bleibt danach evtl. noch Zeit für Afrika? Schön wäre es schon. Ich werde ziemlich viel spontan entscheiden und von meinem (verbrauchtem) Budget und meiner Reiselaune abhängig machen. Schließlich gibt es einfache und schwierige, günstige und teure Reiseländer.

Mit wem?

Starten werde ich zusammen mit einem Freund – Simon. Er wird den Mittelamerika-Teil mit mir machen (3 Monate). Außerdem habe ich inzwischen schon ein paar Kontakte zu Reisenden, die sich zu ähnlicher Zeit an ähnlichen Orten aufhalten (könnten). Und lange alleine bleibt wohl niemand auf Reisen. Nachdem ich ja nicht ganz schüchtern bin 😉 mache ich mir da wenig Gedanken.

Wie viel kostet das?

Das wird sich noch herausstellen 😉 Im Internet findet man hunderte Schätzungen. Da sich aber Reisen und Reisende sehr unterscheiden (zu Fuß um die Welt mit minimal Budget vs. Luxus-Reise), fällt mir eine Abschätzung relativ schwer. Im Schnitt sollte man 1.000€/Monat als reines Reisebudget einplanen (Essen, Trinken, Schlafen, kleinere Transfers). Wenn an jetzt aber eher teure Länder wie z.B. USA, Japan und Australien bereist, steigt dieser Schnitt deutlich! 😉 Dazu kommen Kosten für Sonderaktivitäten (Touren, Tauchkurs,…), längere Transfers bzw. Flüge, Versicherung, Ausrüstung, Medikamente und Impfkosten in der Heimat. Wir werden sehen, wie lange meine Ersparnisse reichen. Nach den ersten paar Monaten in Mittelamerika kann ich mir bestimmt ein besseres Bild machen.

Was nimmst du mit?

Einen großen Rucksack (60+10 L) und einen kleinen Daypack (ich glaube 25 L). Da muss alles reinpassen – und glaubt mir: das ist sehr sehr wenig Platz! Ich werde hier noch eine genaue Packliste posten, wenn es so weit ist. Wer mich kennt, weiß, dass ich natürlich schon mal probegepackt habe. Nach den ersten Verzweiflungen und radikalen Reduktionen werde ich nun wohl auf einen locker vollen (aber: vollen) 60L kommen (die +10 L will ich erst mal nicht nützen), der ca. 14kg wiegen wird. Mehr geht nicht, Punkt.

Warum jetzt?

Weil es den idealen Zeitpunkt einfach nicht gibt. Es wird immer entweder im Privatleben oder beruflich Gründe geben, die für’s Verschieben sprechen würden. Und dann schiebt man es so lange hinaus, bis nie etwas daraus wird. DARUM jetzt. 🙂

Warum überhaupt?

Diagnose: Reisesucht. Obwohl – „Sucht“ klingt so negativ, nennen wir es lieber „Reisefreude“. 😉 Das Lustige ist, dass ich mich noch genau erinnern kann, in welchem Moment diese erwacht ist: 2007 war ich im Auslandsemester in Malaysia. Ca. 1 Monat vor dem Ende habe ich bemerkt, dass ich mir eigentlich viel zu wenig angeschaut habe – in der genialen Region, in der ich war. Viel zu viel Zeit einfach nur mit Party und am Pool verbracht habe (ok, hauptsächlich mit Party 😉 ). Am Ende bin ich noch 3 Wochen mit meiner Schwester durch Thailand gereist – das erste Mal mit dem Rucksack unterwegs. Spontan sind wir von Krabi auf Koh Lanta (Insel südlich von Phuket) gefahren und genauso spontan haben wir uns einen Roller geliehen und meine Schwester hat mal schnell das Fahren gelernt. Wir zwei, auf dem Roller quer über die Insel, strahlend blauer Himmel, geniale Landschaft um uns herum…….in dem Moment waren wir so glücklich, dass wir einfach nur mehr gesungen haben. Und da habe ich bemerkt, wie toll es ist, unterwegs zu sein, neue Eindrücke zu sammeln und sich einfach treiben zu lassen 🙂

Seit wann planst du das schon?

Seit damals 😉 Die konkrete Planung hat natürlich erst in den letzten Monaten angefangen. Davor habe ich v.a. Reiseberichte gelesen und mich inspirieren lassen. Während ich anfangs einfach 8 Monate lang SOA bereisen wollte, hat sich das Ganze nach und nach immer mehr ausgedehnt, zeitlich und auf Regionen bezogen.

Und was machst du danach?

Da gibt es verschiedenste Möglichkeiten: a) Ich gründe eine Hilfsorganisation in Nicaragua, b) ich werde Profi-Surferin in Australien, c) ich konvertiere zum Hinduismus und gehe in ein indisches Kloster, d) ich werde Löwenpflegerin in Südafrika. Und wer mich jetzt ernst genommen hat, sollte meinen Blog besser nicht lesen. 😉 😉 Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, was ich danach machen werde. Momentan ist für mich die wahrscheinlichste Variante eine Rückkehr nach Wien – momentan.

Ab in die Berge!

Nachdem ich meinen langen Urlaub dieses Jahr gestrichen habe, brauchte ich im November trotzdem eine Auszeit. Einfach mal einen Tapetenwechsel, raus aus Wien, wieder etwas unternehmen.

Daher bin ich vor einer Woche ins heim ins Salzkammergut gefahren. Am Samstag haben wir eine kurze Wanderung auf die Bleckwand unternommen, die mir allerdings wirklich zu kurz war.

Sonntag und Montag habe ich mit Papa zusammen dafür eine ordentliche Tour unternommen. Ganz früh sind wir an den Grundlsee nach Gößl und ins Tote Gebirge aufgebrochen. Wunderschöne Ausblicke auf den Grundlsee und den Dachstein, Besteigung des kleinen Dreibrüderkogels und des Salzofens (der Berg heißt wirklich so), viiiiiiiiiele Gämsen und Abstieg zur Pühringer Hütte – das war in Summe der erste Tag. Übernachtet haben wir im Winterlager, da die Hütte selbst schon geschlossen war. Das Winterlager ging ein bissl Richtung „Survival Erlebnis“ 😉 Feuer machen in der Küche, Schnee zu Wasser schmelzen, Kerzen basteln und am Ende im eiskalten Lager (der Teil war unbeheizbar) in den Schlafsack kriechen…

Am Montag ging es wieder früh aus den Federn – aus dem halbwegs warmen Schlafsack raus an die eiskalte Luft. Wir haben dann zuerst das Rotgschirr (auch wieder ein Berg mit merkwürdigem Namen) bestiegen, was schwieriger war, als vermutet. Viele Teile waren mit Stahlseil und es ging seitlich schon ziemlich runter. Am Gipfel dann Zähneputzen und „Frühstück“ 😉 Danach war eigentlich nur mehr angesagt, was ich am Bergsteigen am wenigsten mag: Abstieg! Und der dauerte und zog sich am Ende so riiiiiichtig in die Länge. Schön war es trotzdem, v.a. der Teil am Lahngangsee vorbei – mit seiner perfekten Spiegelung.

Mit Klick auf das Foto kommt ihr wie immer zu meiner Galerie:

Tango & Zombies in Paris

Ende Oktober war ich noch einmal ein Wochenende in Paris – zum dritten Mal in diesem Jahr, denn alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Es war ein ziemlich relaxtes Wochenende, an dem wir eigentlich nicht viel unternommen haben, außer Essen und Kaffee trinken. 😉 Sightseeing habe ich dieses Mal auf jeden Fall nicht gemacht. Dafür zwei eher außergewöhnliche Sachen:

Tanguera – Das Tanzmusical

Am Samstag haben wir spontan noch günstige Karten für Tanguera bekommen. Das ist ein Tanzmusical direkt aus Buenos Aires, wo die gesamte Geschichte als Tango erzählt wird. Total toll und beeindruckend! Das Ganze fand im Chatêlet Theatre statt, was noch zusätzlich sehr beeindruckend war. Mitten in einem alten Pariser Theater sitzen und eine geniale Tango-Show zu sehen – Hammer! 🙂 Hier findet ihr mehr Infos dazu: http://www.tanguera-musical.de/

Zombie Walk in Paris

Am Sonntag fand nachmittags ein recht außergewöhnlicher Umzug statt: Der jährliche Pariser Zombie Walk. Im Prinzip wie ein Faschingsumzug, nur, dass daran jeder teilnehmen kann, der sich als Zombie verkleiden möchte. Ziemlich scary und disgusting teilweise. Sorry, englische Wörter beschreiben manchmal einfach besser. 😉 Noch besser bekommt man aber in diesem Video einen Eindruck: Zombie Walk 2010

Und natürlich habe ich auch wieder ein paar Fotos geschossen. Hier findet ihr meine komplette Paris-Galerie der letzten Jahre inkl. der neuen Bilder: