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Yogya. Oder: Gebt mir einfach nur ein Bett!

Schon mal mitten durch ein Gewitter geflogen? Nicht mehr gewusst, ob es über, unter oder neben einem blitzt? Und das alles nach einem 20-Stunden-Flug, mit maximalen drei Stunden Schlaf, wo du einfach nur mehr ankommen willst? Macht Spaß, sag ich. Der Pilot von Garuda Airlines war davon wohl nicht wirklich beeindruckt. Zwar sollte man angeschnallt bleiben, umflogen wurde das Gewitter allerdings nicht. Du überlebst also mit etwas Glück auch so was. Dann arrival in Yogyakarta. Weil du ja Asien-erfahren bist und zu übermüdet für langwierige Verhandlungen, suchst du mal den örtlichen Stadtbus. Im Wartehaus hat es gefühlte 50 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit. Oder so. Du bist immer noch gut drauf, versuchst, relaxt zu bleiben. Wasser hast du natürlich vorher keines gekauft, warum auch, du bist ja bald im Guesthouse. Während dem Warten bemerkst du zu deiner Erleichterung noch drei andere Touris, die auch mit dem Bus fahren. Du bist also nicht der einzige Idiot. Schließlich kommt das Ding und entgegen deiner Erwartungen ist es supermodern, klimatisiert und besitzt sogar einige Sitze und Haltegriffe. Du stürzt dich in die Kühle und lächelst glücklich. Denkst dir, jetzt kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Einfach dann aussteigen, wenn die anderen Traveller auch aussteigen. So schön, so gut. Blöd nur, wenn der Bus dann irgendwo im Nirgendwo stehen bleibt. Und dort Endstation ist. Natürlich findest du in deiner Umgebung keinen Straßennamen. Aber du weiß schon mal, du bist irgendwo in Yogyakarta, ist doch schon ganz gut. Die anderen Touris wissen auch nicht, wohin. Aber sie finden eine Javanesin, der wir zu fünft nachlaufen können. Quer durchs Verkehrschaos, eine fünfspurige Straße, die eigentlich zweispurig ist, entlang. Der Gehsteig, soweit vorhanden, besteht aus mehr Löchern als Steig und du gehst lieber auf der Straße. Nach einer halben Stunde verdichten sich die Menschenmassen, immer mehr Fußgänger, Millionen von Mopedfahrern, Tuk Tuks,… Einmal im Jahr findet in Yogya auf der Jalan Malioboro ein Festival statt. Den Sinn desselbigen haben wir nicht erfahren, aber dafür, dass besagte Jalan wegen eines Umzugs komplett gesperrt ist. Mitten in den Massen Papa und ich, großer Rucksack hinten, kleiner Rucksack vorne. Natürlich noch immer ohne Wasser. Nach kurzer Diskussion mit den örtlichen Ordnungshütern durften wir die Parade überqueren, unter großem Gejubel und Gejohle der Javanesen. So schafften wir es, den Umweg auf eine weitere halbe Stunde zu reduzieren und kamen nach insgesamt einer Stunde in der Jalan Sosrowijayan an. Dort war es ein leichtes, uns zu irgendeinem Loch-Zimmer zu überreden. Bitte, gebt mir einfach nur ein Bett! Frühstück all in, also passt schon. Und da man ja bekanntlich nie auslernt, hier mein Learning dieses Tages: Ich KANN mit einem 10kg Rucksack hinten plus einem 6kg Rucksack vorne eine Stunde lang bei Saunatemperaturen laufen. Es ist alles nur eine Frage des Willens.

 

 

Flug-Marathon

In den letzten Wochen bin ich gefühlt zweimal um die Welt geflogen. Quasi. Wien-Taipei-Jakarta-Yogyakarta. Denpasar-Jakarta-Taipei-Wien. Fragt mich nicht, wie viele Stunden – auf jeden Fall über 20. Ein eigenartiges Gefühl, mehr als einen Tag am Stück irgendwo am Flughafen, auf dem Weg zum Flughafen oder im Flugzeug selbst zu verbringen. Und irgendwann nervt es einfach nur noch. Man will einfach ankommen, fragt sich, warum man sich das alles antut. 2 Wochen Urlaub und dann verbringst du 3 Tage damit, zum Urlaubsort und wieder zurück zu kommen. Aber man muss wohl alles einmal gemacht haben. Also hier meine Learnings daraus:

1) 3 Flüge hintereinander SIND anstrengend.

2) Flughäfen haben grundsätzlich entweder a) gar keine Sitze im Wartebereich (Alternative: kalter, harter Steinboden) oder b) zu wenig Sitze im Wartebereich (Alternative siehe a) oder ausgestreckt liegend schlafende Asiaten aufwecken und „sanft verdrängen“) oder c) die unbequemsten Sitze, die es wohl irgendwo im Abverkauf gab (Alternative: keine – go with it, auch wenn dir nachher jeder einzelne Knochen weh tut. Und vergiss, mit deinen Jacken, Nackenrolle etc. ein einigermaßen passables Kissen zu basteln. Es klappt nicht oder maximal für eine halbe Stunde.)

3) Ich hasse Warten. Es gibt doch echt nichts Schlimmeres, als einfach nur da zu sitzen, und zu warten. Vergiss das mich dem guten Buch. ICH habe noch kein Buch gefunden, dass ich länger als eine Stunde nonstop lesen konnte. Man braucht ja schließlich Abwechslung. Dann wäre da noch dein MP3 Player. Davon abgesehen, dass Akkus leider erschöpflich sind, höre ich Musik meistens WÄHREND etwas anderem. Dasitzen, Löcher in die Luft starren und nur Musik hören ist vielleicht für manche Menschen toll. Ich schaffe es maximal eine halbe Stunde – woran auch 2) Schuld trägt: Im Stehen, auf dem Boden oder einem harten Sessel relaxt es sich meiner Meinung nach nicht so toll. Dann gibt es noch die Restis und Duty Free Shops, was mich zu 4) bringt:

4) Transfer-Bereiche sind Abzocke-Bereiche ohne vernünftige Auswahl. Das Konzept bzw. die Begeisterung für Duty Free Shopping habe ich nie verstanden. Ok, wenn du heimfliegst, ist es eine gute Option nochmal deine letzten Scheine in der Landeswährung zu verprassen. Oder auch nicht, wenn du schockiert feststellst, dass die Preissteigerung im Verhältnis zu „Shops außerhalb der Flughafen-Grenzen“ nicht etwa 50% beträgt, sondern eher mal gleich eine Null angehängt wird. Beim ersten Preisschild denkst du noch an einen Druckfehler, denkst, du hast nicht richtig gelesen. Also KEIN Duty Free Shopping für mich. Kommen wir zu den Restis. Wenn du wartest, bekommst du zwangsläufig irgendwann Hunger oder Durst. Und die Flüssigkeiten-Handgepäcks-Regelung zwingt dich dazu, deine volle Wasserflasche neben dem netten Herrn am Scanner in einer schwarzen Tonne zu versenken. Das bedeutet natürlich eine tolle Option zur Gewinnsteigerung aller hinter dem Scanner liegenden Shops. Also denkst du dir vielleicht: 2€ für eine 0,5l Flasche Wasser? Die spare ich mir, im Flugpreis sind schließlich Essen und Getränke all in und die zwei Stunden hältst du noch mit trockenem Mund aus. Ich verweise hiermit auf Learning 5). Kommen wir zum Essen. Viele Menschen vertreiben sich Wartezeiten gut und gerne mit Essen, auch wenn sie eigentlich gar keinen Hunger haben. Dazu zähle auch ich. Was also bieten die kleinen Restis vor dem Gate dem Wartenden? Ich mache es kurz: Der ultimative Preisschock lässt auch hier nicht auf sich warten. Man könnte es durchaus als Duty Free-Steuer bezeichnen, oder so. Punkt zwei: Ich habe selten so schlecht gegessen, wie auf Flughäfen, insbesondere in Asien. Du kaufst dir halt „irgendwas“, weil du hast ja Hunger (oder auch nicht) – jedenfalls WILLST du etwas. Die Auswahl beschränkt sich meistens auf teure internationale Snacks, teure lokale Snacks und die üblichen verdächtigen Fast Food Ketten. Also reduzierst du deinen Warte-Hunger und sagst dir: Im Flieger gibt es eh gleich was. Ja, denkst du. Ich verweise wieder auf Learning 5). Nachdem du alle Warteoptionen durch hast, kommst du irgendwann zur Realisierung, dass es einfach langweilig IST. Interessanterweise ist das der Punkt, ab dem es einfacher wird.

5) Steige in kein Flugzeug ohne deinen eigenen Proviant und ausreichend Getränke.  Ich bin dieses Jahr viel geflogen, insgesamt mit etwa acht verschiedenen Airlines. In dem Fall beziehe ich mich vor allem auf China Airlines, aber auch auf jegliche weltweite Billigairline, wobei du bei letzterer ja schon vorweg schlechten Service erwartest. KEINE Getränke während eines zweistündigen Fluges finde ich trotzdem ziemlich menschenunwürdig. Du kannst doch nicht 4 Stunden lang nichts trinken (Wartezeiten vorher und nachher eingerechnet). Oder du unterstützt die Airport-Shop-Mafia und genehmigst dir einen 0,5l Eistee um 4€. Deine Wahl. Auch war mir bisher das Konzept der Selbstbedienung im Flieger nicht bekannt. Ist auch deutlich einfacher, eine Kanne Wasser in der Küche abzustellen und die durstenden Gäste NICHT über deren Existenz zu informieren, als einmal pro Stunde eine Stewardess mit ein paar Stamperln Wasser durchzuschicken. Als Gläser oder gar ausreichendes Getränk kann man die halbvollen mini-Papp-Becher weiß Gott nicht bezeichnen. Und eines sei noch erwähnt: Ich trinke viel zu wenig. Immer. Ich bin kein Mensch, der ständig etwas zu trinken braucht und auf die minimalen zwei Liter am Tag kommt. Kommen wir wieder zum Essen, deinem nächsten dringenden Bedürfnis, nachdem du dir die Restis im Transferbereich gespart hast und/oder deine exklusive Mc Donald’s Pommes Portion schon verdaut ist. Ich hatte in Erinnerung, dass Essen meistens sofort serviert wird, nachdem der Flieger die ideale Flughöhe erreicht hat. Mhm, nicht so bei China Airlines. Und das ist der Punkt, an dem das Warten noch unangenehmer wird und du dich nach drei Stunden fragst, ob das tiefe Grummeln nun von einem Flugzeugschaden rührt, oder doch auf deinen empörten Magen deutet. Snack zwischendurch? Genauso Fehlanzeige, wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Als Vegetarier bekommst du immerhin eine halbe Stunde vor dem Passagier-Rest dein Essen. Ob es geschmeckt hat, kann ich nicht mehr neutral beurteilen. Ab einem gewissen Punkt schmeckt dir ALLES.

6) Flughäfen und Flugzeuge haben grundsätzlich eine unangenehme Temperatur. Entweder du frierst, ziehst dir alles an, was du mithast, frierst noch immer. Oder du schwitzt, sitzt im Shirt da, Hose kannst du nicht mehr wechseln, weil deine kurze im Fluggepäck ist. Also schwitzt du halt einfach. Und das betrifft sowohl Wartebereich, als auch das Flugzeug selbst. Wobei ich Schwitzen immer noch bevorzuge, wenn du frierst, wartet es sich nämlich noch langsamer. Natürlich trifft das Frieren vor allem auf asiatische Flughäfen und –zeuge zu. Auch das Schwitzen. Am meisten gefroren habe ich allerdings bei meinem easyjet-Flug nach London, also kein rein-asiatisches Phänomen. Der Schichten-Look gewinnt hier, wobei irgendwo immer ein Ende ist. Du schleppst ja nicht deine Winterjacke und deinen Rolli mit in deinen Indonesien-Urlaub. Und du bist auch nicht verrückt genug, mit Flip Flops und kurzer Hose in den europäischen Winter zurückzufliegen. Also erträgst du einfach und versuchst dich, quasi Chamäleon-like, deiner Umgebungstemperatur anzupassen.

Irgendwann, nachdem du gewartet, gefroren, gehungert hast, du halb verdurstet bist und du dir auf der Stelle eine asiatische Massage wünscht, bist du dann da. Angekommen in Indonesien oder halt irgendwo anders auf dem Globus. Du steigst aus, und fühlst: DAS WAR’S WERT.

Istanbul – langes Wochenende in der Türkei

Von 01.-04.10. habe ich ein langes Wochenende in Istanbul mit meiner Mama verbracht. Nachfolgend findet ihr mein Reisetagebuch und einige Bilder aus den 4 superschönen Tagen:

01.10. Wien – Istanbul

Puuhh…was für ein Tag! Schön langsam setzt echt die Müdigkeit ein… Sind heute schließlich auch schon um 6.30 aufgestanden und zum Flughafen. Um 10 Uhr sind wir gestartet – leider ohne Fensterplatz, aber dafür mit viel Beinfreiheit, da wir am Notausgang saßen! 🙂 Habe sogar mein vegetarisches Essen bekommen – was will man mehr!? 😉 Der Lande-Anflug wäre echt schön gewesen, nur leider eben kein Fenster… Am Flughafen war es dann eine ziemliche Sucherei: Erst Visa, dann Bankomat, WC, Metro… aber egal! Sind dann mit der Metro ein Stück und leider zu früh in die Tram umgestiegen, die deutlich voller, langsamer und somit anstrengender war… Unser Gedanke war ja, dass wir dann mehr von der Stadt sehen – naja 😉 Aber alle hier sind super höflich, freundlich, hilfsbereit,… Also haben wir unser Hotel Agan sehr schnell gefunden! Zimmer sind klein, aber echt schön und sauber und das Restaurant ist super (Sitz-Liege-Kissen-Ess-Ecken wie in Thailand öfter)…Cool! 🙂 Sind dann gleich Richtung Hagia Sofia, die aber um 16.00 schon zu hatte – aber schon von außen war sie total schön! Dann weiter zur Blauen Moschee, die ich absolut umwerfend fand!!! Als wir ankamen, wurde auch gerade zum Gebet gerufen, was einfach total in die Stimmung gepasst hat… Außerdem hat es mich natürlich in meine Zeit in Malaysia zurückversetzt! 🙂 Der Innenhof (wenn man das so nennen kann, gibt bestimmt einen Fachbegriff dafür…) ist absolut toll – und nach dem Gebet sind wir hinein: auch sehr beeindruckend! Dann war eh schon Abend und wir haben im Hotelrestaurant total lecker schnabuliert… Humus, irgendwas Richtung Spinat-Schafkäse-Röllchen und ein Ratatouille-ähnliches Gericht… Danach sind wir im Dunkeln noch zur Galata Bridge – naja, die fand ich jetzt nicht sooo besonders, halt viele Restaurants auf einem Haufen, aber irgendwie schon eher für die Touris. Hab mir da was Ursprünglicheres erwartet. Noch ein Drink im Hotel und jetzt liegen wir k.o. im Bett! Erster Eindruck: Mindestens genauso toll wie erwartet – toller Mix aus asiatisch und europäisch, supernette Menschen (hihi tut gut für Frau’s Selbstbewusstsein 😉 ),……. Also ICH bin begeistert und freu mich auf die nächsten Tage! 🙂

02.10. Istanbul

Ok. Ich bin voll kaputt aber zwinge mich jetzt einfach, zu schreiben. Heute war ein toller, ereignisreicher, sehr anstrengender und langer Tag! Frühstück im Hotel mit gutem Buffet, wenn auch sehr trockenen Brötchen… Dann zum Topkapi Palast, gleich zur Öffnung um 9 Uhr. Der Palast war total toll, die Bäume und Gemäuer…irgendwie alles sehr stimmig!! Voll schön war dann auch auf der hinteren Seite der überraschende Ausblick auf den Bosporus! 🙂 Der ausgestellte Schmuck war recht schön, aber irgendwann immer das Gleiche, wenn man sich nicht auskennt…genauso wie die alten Kleider… Am schönsten waren die Gebäude von außen – eben mit dem tollen Park und den vielen Bäumen darin… Den Harem haben wir dann weggelassen (hätte nochmal extra gekostet und man kann nur mit einer Führung rein) – und sind stattdessen weiter zur Hagia Sofia. Die finde genauso von außen viel schöner, als von innen! Innen ist auch gerade Renovierung angesagt…naja. Hat mich eher enttäuscht, habe mir mehr erwartet, weil sie ja so bekannt ist. Dann erste Pause mit Kaffee & Tee bevor es weiter zum Großen Basar ging. Dort war es…puh!!!!…also es ist wirklich riesig, voll, laut, Gedränge, Tourimassen, Wirrwarr an Gassen und gleichen Shops – wie ein Labyrinth. Und natürlich viele anstrengende Händler, sodass man nirgends in Ruhe schauen konnte, sondern immer gleich angesprochen wurde. Und Klimm-Bimm Zeugs überall 😉 Also ich war zu genervt um was zu kaufen, außer diese Turkish Delight, die einfach voll lecker sind! Da dafür dann gleich so einen großen 3er-Pack – naja, muss mich ja eindecken! 😉 Also ich wusste ja, dass der Basar nicht mehr so authentisch ist, aber trotzdem habe ich mir ein bissl mehr erwartet und die Händler waren auch echt sehr aufdringlich…blöd von ihnen, anders hätten sie mehr Erfolg…! Hab dann noch fast meine Kamera verloren, aber zum Glück wieder bekommen!!! Danke 🙂 Alle meine Fotos wären sonst futsch… Und das war wieder mal ein Beispiel, wie nett die Leute hier sind: Ich habe in einem Shop diese absolut genialen aber leider in Wien untragbaren Stiefel probiert und die Kamera neben mir abgelegt. Danach sind wir weiter (ohne was zu kaufen) und ich habe zufällig gleich mal bemerkt, dass die Kamera fehlt. Sonst hätten wir den Weg zurück zum Shop eh nicht mehr gefunden! So sind wir schnell zurück und einer kam uns schon mit der Kamera in der Hand entgegen, während ein anderer sich schon auf die Suche nach uns gemacht hatte… Voll nett, oder? 🙂 Danach sind wir Richtung Süleymaniye (oder so) Moschee spaziert und auf dem Weg haben wir uns mit so einem Fladen mit Käse…oder so… gestärkt. War auf jeden Fall lecker! Leider war die Moschee wegen Renovierung geschlossen, aaaaber dafür haben wir in der Nähe ein voll nettes offenes Studentenlokal gefunden, unter Bäumen in einem Innenhof…Dort haben wir Tee getrunken und ich habe eine Wasserpfeife geraucht 🙂 War echt lecker, wenn auch recht stark, da ich fast alles allein geraucht habe…Mama hat eher nur gelacht und „genippt“. 😉 War auf jeden Fall supernett dort!!!! Jooo… dann sind wir Richtung Ägyptischer Basar spaziert. Davor war schon so Alltags-Markt mit allen möglichen Haushaltswaren mitten auf offener Straße – echt toll, spannend…Erinnerungen an SOA wurden wach, für Mama natürlich an Burma! Ich liiiiiebe ja solche Märkte!!!! Viel besser als der Große Basar.. Dieser Markt ging dann in den Ägypt. über und es wurden immer mehr Gewürze, türkische Snacks, Tees,…Toll! Auch wieder ein bissl Touri-Ramsch zwischendrinn, aber viel weniger, authentischer und weniger aufdringlich! Habe mir da eine superschöne Deko-Lampe gekauft, sooooo schön!!! Und einen Apfel-Tee für daheim… und davor schon auf dem Weg durch die „Haushaltsabteilung“ Tee Gläschen (oder besser: Tee Shots) und die typischen Untertassen dazu gekauft! 🙂 Also sehr erfolgreicher Shoppingtag für mich…! Dann sind wir zurück zum Hotel, kurze Rast, Fahrt nach Beyoglu zum Galata Tower. Beyoglu ist eine schicke „In-Gegend“, teilweise kam man sich fast vor, wie in der Fußgängerzone beim Steffl in Wien oder so…hihi. Aber der Galata Turm war super schön mit wahnsinnig geniaaaaler Aussicht über den Bosporus und die Stadt!!! V.a. wurde es gerade dunkel, sodass die Moscheen dann schön beleuchtet waren… *schwärm* Ich habe eine geschätzte Million Fotos gemacht! 😉 Sind dann noch die berümte Istikal Caddesi (eben mit den Wien-Erinnerungen) entlang spaziert (da geht die Post ab…!) und in ein Lokal plumpsen lassen. Vier Speisen bestellt (jaja ein bissl übermütig) – am besten waren so Art Spinat-Palatschinken. Dann hat Mama noch ihren Schal liegenlassen, aber da heute unser Glückstag war, haben wir auch den wieder bekommen… *smile* Sind dann zurück zum Hotel und noch einen Gute-Nacht-Tee auf den Liegekissen, und ab in die Heia…….

03.10. Istanbul

Heute stand eine Bosporus Cruise auf dem Programm! Zuerst haben wir wieder unser Frühstücksbuffet genossen, dann sind wir zum Eminönü Pier spaziert. Wir konnten es kaum glauben, aber haben wirklich gleich den entsprechenden Ticketschalter gefunden! Zur Abfahrt war noch Zeit, daher haben wir noch kurz die New Mosque angeschaut und Mama hat wieder mal ein paar Halstücher gekauft. 😉 Das Boot war zum Glück nicht so voll wie befürchtet, sodass wir einen guten Platz bekamen. Die Fahrt hat zum Endpunkt auf der asiatischen Seite ca. 2h gedauert und war echt schön! Man hat die schönen Dörfer auf grünen Hügeln, mal dichter, mal dünner besiedelt, einige tolle alte Gebäude z.B. Botschaften gesehen und konnte einfach mal relaxen und Füße ausruhen! 😉 Zu Mittag haben wir für 3 Stunden angelegt und sind zur Burg Yoros Castle spaziert bzw. berggestiegen – war sehr steil! Aber dann: tolle Aussicht über das gesamte Bosporus-Delta!!! 🙂 Gibt auch 2 Restaurants dort oben, das eine wo wir waren war unser erstes richtig grausiges Essen hier… 😉 Naja. So sind wir trotz Aussicht bald talwärts – heftiger Regenschauer – in ein Café und dann ging es schon wieder aufs Boot! Die Rückfahrt habe ich leider eher verschlafen, weil ich hier nachts bisher nicht gut schlafen konnte und vom gestrigen Mega-Sightseeing ziemlich kaputt war. Naja. Habe eh auf der Hinfahrt viel gesehen und fleißig Fotos gemacht! 😉 Nachher sind wir nochmal zum Ägypt. Basar und die Märkte rundherum – noch ein bissl geshoppt und einfach gebummelt… Zum Abendessen sind wir dann in ein Restaurant, das Meze in der Auslage hatte, die sehr lecker aussahen… Waren sie auch, allerdings auch sauteuer!!!! Haben halt so bunt zusammengewürfelt und bestellt, aber anscheinend wird nicht nach Menge, sondern nach Anzahl der Speisen abgerechnet. Also es war ganz gut, sehr sehr sehr viel, aber dann…money money! Über 60 Lira hat uns der Spaß gekostet – bei weitem das teuerste Essen hier bisher, dabei war’s Restaurant gar nicht exklusiv… Tja. What soll’s. Haben uns dann kaputt gelacht über unsere eigene Naivität 😉 und sind noch ein bisschen durch Sultanahmet…Ein Gläschen Wein und eine Shisha bei uns im Hotelrestaurant…und natürlich nochmal den leckerschmecker Apfel-Tee! Hmmm…. morgen last day – will nicht heim! 😦

04.10. Istanbul – Wien

Back @ Vienna. Der letzte Tag war noch einmal sehr schön un ausgiebig! Wir sind zuerst nach dem Frühstück – viel zu früh – los zur Zisterne, um festzustellen, dass sie tatsächlich erst um 9.00 aufmacht. 😉 Also sind wir noch eine Runde spaziert, so Gegend Hagia Sofia / Blaue Moschee und haben eine Straße mit süßen bunten Holzhäusern entdeckt, die in Mamas Reiseführer abgebildet war und wo wir uns schon gefragt hatten, wo das sein könnte… 😉 Und einen Handwerksmarkt haben wir auch noch gefunden – naja eher mini und teuer, aber ok. Einige nette Cafes waren in der Gegend auch. Aber zuerst Zisterne anschauen. 🙂 Und die hat meine Erwartungen wirklich übertroffen – war einfach toll, v.a. auch durch die schöne Beleuchtung!!! Habe einige tolle Fotos mit meiner Dämmerungs-Einstellung aufgenommen… 🙂 Danach sind wir zurück in eines der netten Cafes und im Anschluss haben wir eine gefühlte Stunde nach einer Post gesucht, um Mamas Postkarten aufzugeben…gut, dass ich erst gar keine geschrieben hab, normale Postkästen gibts hier nämlich anscheinend nicht. Tja…und dann war’s eigentlich auch schon fast Zeit für die Fahrt zum Flughafen! 😦 Ein allerletzter Tee, ein frisch gepresster Granatapfelsaft,…und ab ging’s zurück nach Wien. Daumen hoch auf jeden Fall für Turkish Airways, die sind echt top! In Wien kalt, bewölkt, grau, kein asiatisches Chaos… *seufz* Hoffentlich komme ich bald wieder mal nach Istanbul zurück!!!! War super – Istanbul ist jetzt eine meiner Lieblingsstädte! 🙂