Tauchen, Strand und Ruinen: 2,5 Wochen in Mexiko

Für meinen Jahresurlaub hatte ich mich dieses Jahr entschieden, nach Mexiko zu fliegen. Dort wollte ich noch einmal in den Süden (Yucatan), wo ich ganz am Anfang meiner Weltreise 1 Woche verbracht hatte. Von München aus ging es über Atlanta nach Cancun, wo ich mich mit Mathijs wieder traf. Die ersten beiden Nächte verbrachten wir in Cancun mit relaxen und ein bisschen Party.P1220162 (Kopie)Danach ging es weiter nach Valladolid, eine süße kleine Kolonialstadt. Man hat aber eigentlich alles in 1-2 Stunden gesehen 🙂DSC09403 (Kopie)

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, um als erste Touristen nach Ek Balam zu kommen. Leider waren wir auch so früh dran, dass wir keine anderen Touris zum Colectivo teilen fanden und etwas tiefer in die Tasche greifen mussten. Ek Balam war aber wirklich schön und wir konnten die Ruinen noch in aller Ruhe genießen.DSC09468 (Kopie)

Zur Weiterfahrt nach Rio Lagartos konnten wir glücklicherweise einen Bus an der Hauptstraße aufhalten. Die Fahrt verging recht schnell und in Tizimin konnten wir uns beim Umsteigen mit den leckersten Empanadas Yucatans den Magen vollschlagen 🙂Photo 20-05-14 06 28 24 (Kopie)

Im Bus nach Rio Lagartos lernten wir einen Bootsfahrer kennen, der uns gleich in ein günstiges No-Name Guesthouse brachte und nach einigem Verhandeln einen unschlagbar günstigen Preis für die Bootstour durch das Naturreservat anbot.DSC09490 (Kopie)

So ging es ein paar Stunden später los. Die Tour war wirklich schön – und wir haben auch das Highlight das Reservats, die Flamingos zu sehen bekommen! 🙂 Erst eine große Gruppe weiter weg und dann kamen wir nochmal ziemlich nahe an eine kleiner Gruppe ran.Photo 20-05-14 10 39 18 (Kopie)

Außerdem sahen wir viele andere Vögel und einen Alligator, der gemütlich am Ufer chillte.DSC09524 (Kopie)

Ein riesen Spaß waren für uns unerwarteter Weise zwar andere Stopps. Im rötlichen Gewässer nahe der Salinen konnte man aufgrund des hohen Salzgehaltes wie im toten Meer dahin treiben! Leider hatten wir keine Zeitung für das übliche Totes-Meer-Foto, aber auch so unseren Spaß!! 🙂DSC09587 (Kopie)

Noch lustiger war der Stopp am alten Inka Schlammbad. Ob diese sich hier wirklich mal eingeschlammt haben sei jetzt mal dahin gestellt – WIR haben es auf jeden Fall gemacht. Anfangs noch zaghaft eingerieben, endete das Ganze in einer herrlichen Schlammschlacht, wo wir am Ende von oben bis unten voll geschmiert waren 😀DSC09593 (Kopie)

Zurück im süßen Städtchen waren wir nach einer Dusche (der Schlamm war wirklich überall!) gerade rechtzeitig wieder draußen, um den spektakulären Sonnenuntergang zu beobachten:DSC09604 (Kopie)

Am nächsten Tag ging es über Tizimin (hmmm Empanadas!) nach Chiquila, wo die Fähre nach Isla Holbox abfährt. Auf Holbox verbrachten wir erst mal eine geschlagene Stunde damit, eine günstige / leistbare Unterkunft zu finden. Irgendwie hatte ich mir hier eine typische Backpacker-Insel erwartet, aber hat sich wohl eher mehr in die Richtung „Boutique-Insel“ entwickelt inzwischen. Schade! Auch sonst hat uns Holbox eher enttäuscht – der Strand…DSC09647 (Kopie)

…war mit Seegras, und zwar einer richtig tiefen, dicken Schicht, überzogen, sodass man gar nicht gern ins Wasser wollte. Sonst wäre es wirklich sehr schön, ohne das Seegras. Aber dieser Gestank auch… 😦 Nein, also ich hatte mir hier mehr erwartet. Da Essen etc. auch teuer waren und es sonst nichts zu tun gab, sind wir dann relativ schnell wieder von der Insel runter und an einem längeren Reisetag über Tizimin (hmmm Empanadas, nochmal!) nach Merida gefahren. Dort sind wir in einem netten Hostel direkt am Hauptplatz untergekommen und haben gleich auch die erste Erkundungstour gestartet. V.a. abends waren die Gebäude am Hauptplatz wirklich wunderschön, da toll beleuchtet:DSC09700 (Kopie)

Am nächsten Tag sind wir trotz Hitze in den Straßen Meridas herumgelaufen und haben uns die verschiedenen Kolonialgebäude und unzähligen Kirchen angeschaut. Am schönsten fand ich jedoch diese Straße:DSC09787 (Kopie)

Merida ist eine tolle Stadt voller Musik und Lebensfreude! Überall ist etwas los und an jeder Ecke tönt ein anderes fröhliches Lied. Mir hat es dort super gefallen 🙂

Am nächsten Tag sind wir zu den Cenoten von Cuzama gefahren, die in der Nähe von Merida gut öffentlich zu erreichen sind. Dort angekommen macht man eine Tour mit einem ganz besonderen Gefährt: Eine Art Kutsche, von einem Pferd auf alten Eisenbahnschienen gezogen!P1220512 (Kopie)

Damit wurden wir von Cenote zu Cenote gefahren, insgesamt drei. Die erste war am größten und man konnte schön schwimmen gehen – auch wenn mir das dann doch etwas unheimlich war 😉P1220495 (Kopie)

Die anderen beiden waren kleiner, eine davon jedoch abenteuerlich über einen engen Schacht mit einer Leiter zu erreichen. Das war cool!DSC09902 (Kopie)

Danach war eigentlich unser Ziel, nach Coba zu kommen. Jedoch mussten wir dazu erst nach Merida zurück und dann über Valladolid nach Coba. Leider waren in Valladolid dann aber schon alle Busse weg und wir mussten eine Nacht bleiben. Dafür ging es gleich in der Früh nach Coba, wo wir die Ruinenstätte besichtigten. Auch schön, aber deutlicher touristischer als Ek Balam. Toll war eine große Pyramide, die man besteigen konnte und von der man eine tolle Aussicht hatte.DSC09977 (Kopie)DSC09984 (Kopie)

Weiter wollten wir nach Tulum, jedoch hatten wir uns das einfacher vorgestellt. Es gab nur wenige Busse und der nächste sollte erst in 3 Stunden gehen 😦 Glücklicherweise hielt auf einmal ein Taxi neben uns, der schon einen Passagier hatte und uns zum Spottpreis mitnahm 🙂 Da wir Tulum mit Strand und Ruinen beide schon kannten, galt unser Ziel allein den Cenoten zum Tauchen. Ich kann an dieser Stelle wirklich das Tauchcenter Easy Chango empfehlen, die günstig UND super sind, v.a. unser Guide Tomas! Wir tauchten mit ihm Cenote Angelita und Calavera – beides einfach super schön und spektakulär!! 🙂 Angelita ist ein tiefer Tauchgang, bei dem man durch eine Schwefelsulfit-Wolke taucht. Sehr surreal, wie in einer anderen Welt! Genauso interessant auch Calavera. Das Wasser unterteilt sich in eine Süß- und eine Salzwasserschicht. Daraus ergeben sich geniale Effekte, die ich so gar nicht beschreiben kann! Ein absolut toller Tauchtag!! 🙂DSC00007 (Kopie)DSC00013 (Kopie)

Das nächste Ziel war Cozumel, eine Insel, die vom Kreuzfahrt-Tourismus geprägt und dementsprechend teuer ist. Leider gab es auch keine schönen Strände in der Nähe der Insel-Hauptstadt, sodass wir am ersten Tag an einem künstlichen Hotel-Strand landeten.DSC00036 (Kopie)

Am zweiten Tag mieteten wir endlich mal wieder einen Scooter und düsten um die Insel. Erst im Süden bzw. v.a. entlang der Ostküste ließen sich dann richtig schöne Strände finden. So haben wir den Tag sehr schön verbracht, viel Sonne getankt und uns auch ein bissl verbrannt 😉DSC00088 (Kopie)

Ein gelungener Tag, jedoch reichte uns der auch, sodass wir am nächsten Tag die Fähre zurück nach Playa del Carmen nahmen.P1220666 (Kopie)

Dort war der Plan, die letzten Tage entspannt am Strand zu verbringen, viel in der Sonne zu liegen und einfach „nichts“ zu tun 😉 Am ersten Tag klappte das auch noch richtig gut, danach setzte für meine letzten 3 Tage Dauerregen ein… 😦 Wir legten daher noch einen Tauch-Tag ein, fuhren zurück nach Tulum und be-tauchten Cenote The Pit und Dos Ojos. Auch wirklich schön – nur aufgrund des Wetters fehlte es diesmal etwas an den tollen Farben. Außerdem haben wir noch einmal Party gemacht, eine lustige und lange Nacht 🙂P1220694 (Kopie)

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen, und für mich zurück nach Deutschland, während Mathijs noch ein paar Tage mehr auf besseres Wetter hoffen und chillen konnte…

DSC00136 (Kopie)Insgesamt waren es 2,5 tolle Wochen – auch wenn wir zwecks hohen Preisen einige Abstriche machen mussten und mir meine Sonnentage am Ende nicht vergönnt waren 😉 Hier kommt ihr zu allen Fotos: Mexiko, May/June 2014

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