Nepal – Fotos & Summary

Leute: Von den Nepalesen habe ich recht unterschiedliche Eindrücke gewonnen. In den Bergen waren die meisten sehr nett, hilfsbereit und höflich. Wir haben auch viele Guides und Porter von anderen Gruppen kennengelernt, die immer super drauf waren. In den Städten danach hatte ich nicht immer einen ganz positiven Eindruck. Öfter wurde ich als Frau einfach ignoriert, wenn ich etwas fragte oder ich wurde auffallend anders behandelt. Evtl. weil im Hinduismus eine Frau nicht viel zählt? Insgesamt war mein Eindruck aber trotzdem positiv. Andere Trekker kamen aus den verschiedensten Ländern: Frankreich, Russland, Tschechien, Deutschland, Österreich, Neuseeland, USA,…, wobei die meistvertretenen Länder eindeutig Frankreich und Deutschland waren. Immer wieder saß man abends am Feuer zusammen und immer wieder lief man sich über den Weg 🙂

Essen: Schon am ersten Tag in Nepal habe ich festgestellt, dass ich wohl im Essenshimmel gelandet bin! 🙂 Nach Südamerika war Nepal einfach ein Traum für mich als Vegetarier. Es gab unendlich viel Auswahl zu günstigen Preisen und es war (fast) immer sehr sehr lecker!! Auch am Trek haben wir dann sehr gut gegessen, wobei die Speisekarten so vereinheitlicht waren, dass wir uns am Ende trotzdem gewünscht haben, etwas anderes zu sehen 😉 Vor allem die tibetische Küche (Momos, Momos, Mooooooomos!!!!!) und die bhutanesische haben mir sehr gut geschmeckt!

Wetter: Blauer Himmel, Sonnenschein! Auf unserem Trek hatten wir fast ausschließlich bestes Wetter. Natürlich war es in den höheren Lagen etwas kühler und manchmal zogen am frühen Nachmittag einige Wolken auf oder es kam kalter Wind. Insgesamt hatten wir aber riiiiiiesen Wetterglück und haben keinen Tropfen Regen gesehen! 🙂

Kosten: Insgesamt habe ich am Tag ca. 15 Euro ausgegeben. In den Bergen waren die Unterkünfte spottbillig (1-3 Euro pro DZ), dafür das Essen eher teuer. In den Städten war es dann eher umgekehrt, wobei wir uns oft ein besseres Restaurant gegönnt haben… Die Busse am Annapurna-Trek waren leider überraschend sehr teuer – aber nur dort.

Unterkünfte: Die Lodges in den Bergen waren echt süß. Manchmal (vor allem weiter oben in den Bergen) sehr sehr basic und nur mehr Kaltwasser oder gar keine Dusche – aber meistens gab es sogar Heißwasser! Und spottbillig war es auf jeden Fall. Die Städte etwas teurer, vor allem in Kathmandu hat das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so gestimmt.

Infrastruktur: In den Bergen teuer und spärlich. Von/nach Kathmandu/Pokhara gab es sehr alte aber günstige Busse. In Kathmandu und im Kathmandu-Tal haben wir uns super mit Öffis zurecht gefunden. War immer alles irgendwie zu finden und dann sehr sehr günstig. Die Abzocke-Taxis braucht man so zum Glück nur selten und wenn man beim Handeln hartnäckig ist, bekommt man auch fast den local Preis… 😉

Krankheiten: Richtig krank war ich nie. Zwischendurch immer wieder mal ein bisschen verkühlt, mal Halsschmerzen, mal ein bisschen die Muskeln gespürt,… Ziemlich genervt hat mein rechtes Knie – die Entzündung wird wohl noch länger bleiben. Insgesamt lief aber (für so viele Tage anstrengendes Trekking) alles doch sehr sehr gut!

Sicherheit: Endlich in Asien und keine Gedanken wegen der Sicherheit machen! Eventuell wegen der Bergsicherheit, aber wir waren ja gut ausgerüstet 🙂

Persönliches TOP: Der gesamte Annapurna Trek und Pashupatinath.

Persönliches FLOP: Laute Motorradhupen und verrückte -fahrer!

Hier findet ihr Berg-Fotos von Nepal // click here for all my trekking pictures of Nepal: Thorung La - geschafft!

…und hier alle Kultur-Fotos // …and here for all pictures of the culture part: Swayambunath

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