Kolumbien – der wunderschoene Westen :)

29.06.-02.07.2012 Bogota

In Villa de Leiva hatte ich das Glueck, dass Christian (auch auf Weltreise) Manfred kennengelernt hat, der am naechsten Tag mit dem Auto nach Bogota wollte und uns zur Salzkathedrale Zipaquira mitnahm. Die Kathedrale war echt wunderwunderschoen und hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Viel groesser, als erwartet, toll beleuchtet (gut, ein bissl kitschig teilweise vielleicht) – mal ein ganz anderes Erlebnis!

Von dort ist es nicht mehr weit bis Bogota, wo ich wieder bei einem Couchsurfing Host untergebracht war. Alejo war so nett und hat fuer den ersten Abend gleich organisiert, dass wir mit einem Freund mit dem Auto auf einen Huegel fahren, wo wir bei toller Aussicht was essen konnten. Dort habe ich auch zum ersten Mal Aguapanela mit Kaese probiert – was danach bis zum Ende in Kolumbien mein absolutes Lieblingsgetraenk war 🙂 Lecker!!!! Und die Aussicht auf Bogota war echt schoen 🙂

Am naechsten Tag hat mir Alejo alle moeglichen Gebaeude in La Candelaria (historisches Zentrum) gezeigt – was der alles an Jahreszahlen und Geschichte wusste, war echt krass.  Abends habe ich Alejo und Christian bekocht: Pasta mit Champignon-Sauce und Kaiserschmarren…war ziemlich lecker!!

Am naechsten Tag sind wir ins Museo del Oro (Goldmuseum). Es war zwar interessant, aber auch ziemlich voll (Sonntag) und irgendwie ist es dann doch immer das Gleiche 😉 

Ausserdem stand das EM Finale Spanien – Italien auf dem Programm, das wir uns in der „Bogota Beer Company“ angeschaut haben. Leckeres Bier und Spanien gewinnt – was will man mehr! 😉 Danach sind wir gleich zum nächsten Fussball-Spiel. Diesmal allerdings live: Der Verein Santa Fe aus Bogota spielte gegen Itaguei. Tolle Stimmung, riesen Fahnen, Luftballons,…hat sich gelohnt! Danach haben wir noch zum Rock en Parque geschaut – ein gratis Rockfestival, eines der größten in Südamerika. Die Musik war so…lala…aber das wirkliche Erlebnis waren die SicherheitskontrollEN. Bevor man aufs Festival-Gelände durfte, wurde man wirklich von oben bis unten durchsucht. Und zwar jedes Papierchen angeschaut, in jede mini-Tasche, Gürtel, Feuerzeug etc. durften sowieso nicht mit hinein,… Die längste, strengste Sicherheitskontrolle, die ich jemals erlebt habe! Und das „Lustige“: Ein paar Meter weiter gab es gleich noch eine davon, die genau gleich gründlich war….wahnsinn!!!! Die haben auf jeden Fall nach Drogen gesucht… Lustigerweise haben auf dem Festivalgelände dann alle paar Meter alle Gras geraucht. Wie die das reingeschmuggelt haben frag ich mich wirklich. Aber wie gesagt…ein einmaliges Erlebnis! 😉

Am letzten Tag in Bogota haben wir uns das Botero Museum und die Casa de la Moneda angeschaut. Also Botero-Fan werde ich wohl keiner und das Geldmuseum war irgendwie ähnlich wie das Goldmuseum…anfangs interessant, aber dann doch immer das selbe 😉 

Nachmittags sind wir noch auf den Monserrate (Stadtberg) hinauf – leider wird unter der Woche davon abgeraten, hinauf zu wandern (Sicherheit), weshalb wir den teuren Preis für die Seilbahn bezahlen mussten. Aber die Aussicht war wirklich genial und ich war dann doch froh, dass wir es gemacht haben! 

03.07.-06.07.2012 Salento

Nach Bogota sind wir über Armenia nach Salento weitergefahren. Obwohl wir ganz früh gestartet sind, sind wir erst abends in der Dunkelheit angekommen. Die Fahrt war aber teilweise total schön – endlich mal eine Landschaft in Kolumbien, die mich wirklich beeindruckt! Salento selbst – ich nehme es jetzt einfach vorweg – war der Höhepunkt meiner Kolumbien-Reise! Ein wunderschönes kleines Städtchen, tolle Landschaft, Kaffee-Fincas, und nicht zu vergessen das spektakuläre Valle de Cocora gleich in der Nähe… 🙂 An einem Tag sind wir zu einer dieser Fincas gewandert und haben uns eine interessante Führung angehört und danach leckeren Kaffee getrunken. 

Ausserdem gibt es über Salento einen tollen Aussichtspunkt, von dem aus man sowohl über die Stadt, als auch über die schöne Hügellandschaft einen Ausblick hat. Wunderwunderschön!!! 

Ein absolutes Muss in der Region ist das Valle de Cocora – ein Tal, in dem bis zu 60m hohe Wachspalmen wachsen. Es gibt dort eine nette Rundwanderung, die komplett ca 4-5 Stunden dauert. Sie führt über viele wackelige Brücken und teilweise ziemlich durch den Gatsch (hatte in der Nacht geregnet) zu einem kleinen Nationalpark, wo es von Kolibris nur so wimmelt 🙂 Danach kann man noch einen Berg raufgehen und eine Art Forststrasse zurück gehen – von wo aus man die tollsten Ausblicke über das gesamte Tal hatte!!! Einfach surreal schön… 

07.07.-08.07.2012 Popayan

Popayan habe ich nur als kleinen Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Süden gesehen. Ich hatte wieder über Couchsurfing Gastgeber gefunden und – schon wieder – total Glück und sie waren supernett. Ich habe einen tollen Tag dort verbracht…Sightseeing im historischen Zentrum, Aussichtsberg, relaxen an einem Fluss, abendlicher Spieleabend,…und viele kolumbianische Snacks probiert. Ich hatte eine super Zeit in Popayan! 

09.07.-11.07.2012 Pasto

Pasto liegt kurz vor der Grenze zu Ecuador und bietet sich daher als letzter Stopp in Kolumbien an. Eigentlich wollte ich nur eine Nacht dort bleiben – nachdem ich aber so eine nette Einladung über Couchsurfing erhalten hatte, habe ich verlängert… und das war auch gut so. Während die Stadt im Vergleich zu allen Kolonialstädten vorher in Kolumbien nicht sooo viel her gibt, lohnt sich ein Ausflug zur Laguna de la Cocha schon eher. Das beste an Pasto waren jedoch wieder mal meine Gastgeber bzw. seine komplette Familie und Freunde – ich habe mich richtig Willkommen gefühlt und sie haben sich total Mühe gegeben z.B. extra für mich Pasta gekocht und mich in der Nacht herumkutschiert, sodass ich Pasto von verschiedenen Orten bei Nacht sehen konnte… 

2 Kommentare zu „Kolumbien – der wunderschoene Westen :)“

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