Ab in die Berge!

Nachdem ich meinen langen Urlaub dieses Jahr gestrichen habe, brauchte ich im November trotzdem eine Auszeit. Einfach mal einen Tapetenwechsel, raus aus Wien, wieder etwas unternehmen.

Daher bin ich vor einer Woche ins heim ins Salzkammergut gefahren. Am Samstag haben wir eine kurze Wanderung auf die Bleckwand unternommen, die mir allerdings wirklich zu kurz war.

Sonntag und Montag habe ich mit Papa zusammen dafür eine ordentliche Tour unternommen. Ganz früh sind wir an den Grundlsee nach Gößl und ins Tote Gebirge aufgebrochen. Wunderschöne Ausblicke auf den Grundlsee und den Dachstein, Besteigung des kleinen Dreibrüderkogels und des Salzofens (der Berg heißt wirklich so), viiiiiiiiiele Gämsen und Abstieg zur Pühringer Hütte – das war in Summe der erste Tag. Übernachtet haben wir im Winterlager, da die Hütte selbst schon geschlossen war. Das Winterlager ging ein bissl Richtung „Survival Erlebnis“ 😉 Feuer machen in der Küche, Schnee zu Wasser schmelzen, Kerzen basteln und am Ende im eiskalten Lager (der Teil war unbeheizbar) in den Schlafsack kriechen…

Am Montag ging es wieder früh aus den Federn – aus dem halbwegs warmen Schlafsack raus an die eiskalte Luft. Wir haben dann zuerst das Rotgschirr (auch wieder ein Berg mit merkwürdigem Namen) bestiegen, was schwieriger war, als vermutet. Viele Teile waren mit Stahlseil und es ging seitlich schon ziemlich runter. Am Gipfel dann Zähneputzen und „Frühstück“ 😉 Danach war eigentlich nur mehr angesagt, was ich am Bergsteigen am wenigsten mag: Abstieg! Und der dauerte und zog sich am Ende so riiiiiichtig in die Länge. Schön war es trotzdem, v.a. der Teil am Lahngangsee vorbei – mit seiner perfekten Spiegelung.

Mit Klick auf das Foto kommt ihr wie immer zu meiner Galerie:

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