Ubud – das Paris Indonesiens!

Es war absolut die beste Idee, nach Ubud weiterzuziehen! Hier ist es echt super. Mit dem Shuttlebus von Perama hat alles perfekt geklappt, wir waren nach nicht mal einer Stunde in Ubud. Ganz ungewohnt, so kurze Fahrzeiten in SOA. Dort war ich mal wieder geizig und wollte Taxi sparen. So sind wir zu Fuß die ganze Monkey Forest Road mit den Rucksäcken entlang… Auf der Karte sah es halt nicht so weit aus! 😉 Unsere Unterkunft – das Gandra House – ist echt toll!!! So ein schmuckes Häuschen mitten im Grünen ganz für uns allein – mit großem Bett für mich und v.a. auch großem, sauberen Bad. Da macht das Duschen wieder Spaß! Allein der Eingang bzw. die Tür ist schon toll mit detaillierter Holzschnitzerei… Genial! Alles in allem fühle ich mich ein bissl, als würde ich in einem Tempel wohnen. Wir haben auch eine kleine Terrasse, auf der man gemütlich sitzen und gratis Tee trinken kann. Ja, hier könnte man wohl Wochen oder gar Monate hängenbleiben… 140.000 IDR inkl. Frühstück (was sich als das leckerste unserer Reise herausstellen sollte) – da kann selbst ich nicht mehr meckern. 😉

Wir haben uns dann in alle Ruhe Ubud angeschaut. Zuerst zur Touri-Info und für den Abend Tickets für eine Legong Tanzperformance gekauft. Bin gespannt! Danach haben wir den Palast und die Tempel rundherum angeschaut – wunderschön! Die Steinfiguren sind faszinierend und mit vielen Details bestückt. Und dazwischen sehr viel Grün: Pflanzen und Blüten überall! Ubud ist insgesamt eine sehr grüne Stadt und aus jeder Perspektive ergibt sich ein neuer Blickwinkel. Besonders toll war der Water Palace Tempel – mit Lotusblüten überall – schööööön. 🙂 Nachher sind wir auf den Markt, der sich aber eher aus Touri-Kram zusammensetzt. Den Local Market im Innersten haben wir irgendwie nicht gefunden. Aber dafür haben wir halt beim Touri-Kram zugeschlagen und Mitbringsel gekauft. War aber ziemlich anstrengend mit den Händlern… Also erst mal eine Stärkung danach im „Buah Buah“ Restaurant – eher kleine, snack-ähnliche, sehr hübsch dekorierte Portionen. Aber vom Preis her angepasst und es hat uns gereicht. Danach haben wir kurz unseren Touri-Kram ääähmm…unsere „Schätze“ ins Gueshouse getragen und dabei leider festgestellt, dass mir der Schuh-Verkäufer Sandalen in zwei unterschiedlichen Größen gegeben hatte – Mist. Den Nachmittag haben wir dann im Monkey Forest verbracht. Der Weg dorthin ist schon ein gutes Stück, aber naja. Der Forest an sich war toll: Tempel und Steinskulpturen mitten im Dschungel von Moos und Flechten bewachsen…und dazwischen lauter freche Makaken, die sich um Bananen stritten, sich lausten, gegenseitig jagten oder auch mal einem Touri eine Wasserflasche klauten! (Nein, nicht mir!) War echt lustig anzuschauen.

Am Rückweg hat es leider wieder mal ziemlich zu regnen, ähh schütten, ähhh Weltuntergang…begonnen. Daher kurz nochmal ins Quartier, bevor wir zur Touri-Info mussten (Dance Performance). Den Weg zur Info sind wir dann mehr geschwommen, als gegangen – alles stand unter Wasser. Nur um festzustellen, dass wir eine Stunde zu früh waren, weil uns die falsche Uhrzeit mitgeteilt wurde…grml. Aber dafür habe ich in der Zeit einen netten Engländer-Pakistani kennengelernt, der eine ähnliche Route und Reiseart hatte und sich somit eine nette Unterhaltung für diese Stunde ergab. Wir fuhren dann zum Performance-Ort, nur um festzustellen, dass diese – wort-wörtlich – ins Wasser fällt, da die Bühne unter Wasser stand. Schade!!! Toll war aber, dass wir die Tickets einfach gegen eine andere Performance am nächsten Tag tauschen konnten – gut, dass wir bei der Info und nicht bei einem Händler auf der Straße gekauft haben… Waren dann noch in einem kleinen Warung was essen und dann im LP-Tipp „Juice Ja Café“ – so ein richtiger Öko-Schuppen für Pseudo-Aussteiger und Alternativler. War lecker, aber preislich komplett wie daheim. Und irgendwie hat man sich auch eher so gefühlt – lauter Touris und Möchtegern-Öko-Freaks… 😉

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