Regen, Regen und noch ein bisschen Regen.

Achja, und ein Gewitter auch noch. Nach Borobudur ging es mit der Tagestour weiter zum Mendut Tempel, den wir noch kurz besichtigen konnten. Nach Borobudur natürlich nicht mehr so impressiv, da schauten wir schon lieber den Schulkindern beim Sport zu und erkundeten einen gigantischen Lianen-Baum. Achtung: Don’t touch, wenn du nicht von Ameisen überfallen werden möchtest!

Dann startete unsere ca. 3,5 stündige Fahrt auf das Dieng Plateau. Das vulkanische Hochplateau wartet mit einigen weiteren alten Tempelanlagen, sowie tollen Naturspektakeln. Doch schon auf der Fahrt setze sehr sehr starker Regen ein, der sogar den Regen von Prambanan übertraf. Es regnete NUR noch. Und es war EISkalt. Wir stiegen aus, froren und waren sogleich durchnässt. Da hilft kein Schirm oder Regenjacke wirklich weiter. Wir besichtigen mehr oder weniger willig und weil wir halt schon mal da sind und die Tour halt gebucht haben alles nach der Reihe: Tempelanlage (schön, aber nass nass nass, dafür wieder viel Grün), Loch mit kochend blubberndem Wasser (direkt an der Oberfläche – da sieht man die starke vulkanische Aktivität! Faszinierend, auch bei Weltuntergangs-Regen), bunten See (der leider nur grau und nass war, bunte Farben verschwinden beim Regen. Hmpf.). Halberfroren und vollkommen druchnässt Stopp in einem überteuerten Touri-Falle-Restaurant, dann bibbernd im Klimaanlagen-Minibus zurück nach Yogya. Dort freuen wir uns über die tropische Wärme, aber auch hier Regen.

Während einer monatelangen Reise stören ein paar Tage Regen ja nicht so. Hat man nur 2 Wochen insgesamt, schaut die Sache halt anders aus. Dann will man Sonne, Sonne, Sonne. Sich erholen und aufwärmen. Die asiatischen Temperaturen genießen, etwas unternehmen und dabei Fotos mit blauem Himmel machen. Tja. Wir hatten zwar bis dahin tolle Erlebnisse, aber selten tolles Wetter. Unsere nächsten Pläne (Vulkan und Strand) setzen aber gutes Wetter voraus. Daher durchforsten wir verzweifelt das Internet. Versuchen, eine verlässliche Wetterprognose zu finden, aber außer hübschen Bildchen mit gleichmäßig ein bissl Sonne ein bissl Regen finden wir nicht viel. Bromo ist fix am Plan, mit oder ohne Regen, das können wir uns nicht entgehen lassen. Doch Pangandaran steht auf der Kippe und langsam langsam bildet sich eine Idee in unseren Köpfen: Bali. Wir finden ein Satellitenbild auf irgendeiner windigen Homepage und vertrauen darauf: Im Osten soll es besser sein!

 

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