Asiatischer Regen

Wer schon einmal asiatischen Regen erlebt hat, weiß wovon ich in den nächsten Zeilen spreche. Allen anderen sei gesagt: Es ist alles andere als normal und bevor man live dabei war kann man es sich eh nicht vorstellen. Aber erst einmal zurück zur Story:

Nach Markt, Batik und netten Javanesen war der Palast von Yogya schon geschlossen. Also Spontanentscheidung: Wir fahren gleich am ersten Tag nach Prambanan. Trotz einsetzendem Regen, war ja schließlich ein Stück Fahrt und so. Also rein in den Bus, die Nummer hatten wir ja vom Lehrer. Modern, pünktlich, sauber,…das Bussystem in Yogya ist eigentlich wirklich nicht asiatisch. Eine dreiviertel Stunde hat die Fahrt gedauert, oder so. Asiatische Verhältnisse waren es IM Bus dann doch wieder – asiatisch gedrängte Verhältnisse. Aber eine dreiviertel Stunde lang geht das ja. Leider wird der Regen mehr und mehr und mehr, und die Straße ZUM Meer. In Prambanan ist es noch nasser (auch wenn es das Wort eigentlich nicht gibt). Also im Bushaus geblieben und warten. Die Straße schwimmt, das Wasser ist an der seichtesten Stelle knöcheltief. Wir überlegen, ob es eigentlich jemals besser werden kann. Und ergeben uns irgendwann unserem Schicksal, wir wollen ja schließlich was sehen. Also rein in das Becak, dem Fahrer eine Freude machen und uns die 500m zum Eingang kutschieren lassen. Sonst hätten wir schwimmen müssen. Die Eintrittspreise hier sind gesalzen, aber meine ÖBB Vorteilscard funktioniert auch als Studentenausweis. Hehehehehe. Also Studentenpreis für mich, und ab in die Anlage. Dort schwimmt natürlich alles. Flip Flop sei Dank macht das bei der Wärme nicht sooo viel und wir marschieren / waten durch das Gelände. Und eines bewirkt der asiatische Regen, das man eindeutig als positiv werten kann: Alles Grün leuchtet noch viel intensiver, strahlender, faszinierender. Dann die durch den Regen dunkelgrauen Tempelruinen und DIESES Grün. Unbeschreiblich, daher versuche ich es gar nicht erst, sondern lasse Bilder sprechen:

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